Drinnen, im Warmen, wird den vielen Besuchern reichlich Musik geboten.

Bergweihnacht Türkenfeld

Kombination aus Christkindlmarkt und Musik-Festival

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 An diesem Freitag (6. Dezember) startet wieder die Türkenfelder Bergweihnacht, die traditionell am zweiten und dritten Adventswochenende am Steingassenberg stattfindet.

Türkenfeld – Diesmal sind bei der Kombination aus Christkindlmarkt und Musik-Festival mehr als 800 Mitwirkende dabei, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Für die Eröffnung hat Veranstalter Robert Müller unter anderem das Jugendblasorchester Fürstenfeldbruck engagiert. An weiteren Tagen werden die Bläserklassen der Grundschule sowie die Band-Klassen der Mittelschule Türkenfeld zu hören sein. Vom Brucker Viscardi-Gymnasium kommen die Big Band und der Varieté-Zirkus. „Außerdem werden vier Tanzschulen mit insgesamt 250 Kindern vertreten sein“, erzählt Müller.

Er wollte sogar noch nach München fahren und spontan ein paar Straßenmusiker einladen, nach Türkenfeld zu kommen. Auch das hat bereits Tradition – der umtriebige Wildzüchter ist immer auf der Suche nach neuen Impulsen. Da er aber so viel mit der Vorbereitungen zu tun hatte, ist einer seiner 80 Helfer in der Stadt gewesen, hat schon mal Videoaufnahmen von Künstlern gemacht und Visitenkarten eingesammelt.

Bergweihnacht Türkenfeld soll vielfältig sein

Die Bergweihnacht soll vor allem vielfältig sein. „Keine Doppelungen bei den Ständen“, ist daher eines von Müllers Prinzipien. Außerdem will er moderne und klassische Elemente kombinieren. Besonders deutlich wird das am Freitag, 13. Dezember, wenn die jungen Bands die Festhalle erobern. Während drinnen gerockt wird, sollen draußen am Lagerfeuer traditionelle Weihnachtslieder erklingen.

Ein ganzes Weihnachtskonzert spielt das Blasorchester Türkenfeld am morgigen Samstag. Aus dem Nachbarlandkreis Landsberg reist der Musikverein Reichling an, aus dem Ostallgäu das Große Blasorchester Stöttwang. Müller legt bei den Blasorchestern Wert darauf, dass „alles, was in der Halle spielt“, mindestens Oberstufen-Niveau hat. Mit dem 75 Mann starken Orchester aus der 1500-Einwohner-Gemeinde Stöttwang hat er sogar eine Formation aufgetan, die auf der blasmusikalischen Höchststufe spielt, „und das seit 30 Jahren“.

Im Außenbereich werden Perchten und Klausen herumspuken und Feuergaukler ihre Kunst zeigen. Für Alpaka-Wanderungen, Pony- und Kamelreiten nutzt Müller auch die malerische Umgebung seines Festgeländes. Der Eröffnungstag steht wieder im Zeichen des Ehrenamts. Will heißen: Vereinsvorstände und Asylhelfer haben freien Eintritt. 

Veranstaltungstage

Geöffnet ist am Freitag, 6. und 13. Dezember, von 17 bis 23.30 Uhr, am Samstag, 7. und 14. Dezember, von 13 bis 23.30 Uhr, und am Sonntag, 8. und 15. Dezember, von 11.30 bis 19.30 Uhr. Alle ab 16 Jahren zahlen fünf Euro Eintritt. Infos auf bergweihnacht.bergfestival.de

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