Nach Unfall

Bürgermeister kehrt ins Rathaus zurück

Montagmorgen im Büro – nicht jeden erfüllt diese Vorstellung mit Begeisterung. Ganz anders der Türkenfelder Bürgermeister Pius Keller. 

Türkenfeld – „Ich bin der glücklichste Mensch, dass ich wieder hier sitze“, freute sich der 65-Jährige, als er gestern nach neun Wochen im Krankenstand an seinen Schreibtisch zurückkehren konnte.

 Keller war im August bei Waldarbeiten ein Baum auf den Fuß gefallen. Zwei gebrochene Mittelfußknochen hatten ihn nachhaltig außer Gefecht gesetzt. „Ich durfte nicht auftreten, musste immer liegen“, erzählt der Rathauschef, der es normalerweise liebt, in der heimischen Landwirtschaft mit anzupacken. Dass er sich zwei Monate lang nur „zwischen Bett und Canapé“ hin- und herbewegen konnte, war alles andere als ein Spaß. Geholfen haben ihm in dieser Zeit seine Söhne. „Sie haben mich gut unterstützt.“

Ein Berg Arbeit erwartete ihn nach der langen Abwesenheit übrigens nicht. „Mein Stellvertreter Emanuel Staffler hat alles super gemacht. Wenn er Fragen hatte, hat er mich angerufen“, lobt der Rathauschef. „Es ist nichts liegen geblieben.“

 Keller ist nun wieder zu den üblichen Zeiten im Rathaus anzutreffen. Große Sprünge sollte er allerdings vorläufig tunlichst vermeiden. „Ich muss noch ganz langsam gehen und aufpassen, dass der Fuß nicht wieder bricht.“  os

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