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Kommunalwahl Fürstenfeldbruck 2020

Bürgermeisterwahl 2020: Vize-Bürgermeister will Rathaus-Chef in Türkenfeld werden

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Mehr Zustimmung geht nicht. Mit 100 Prozent der Stimmen hat der CSU-Ortsverband Emanuel Staffler zum Türkenfelder Bürgermeisterkandidaten gekürt.

TürkenfeldDer 34-Jährige möchte verstärkt den Dialog mit den Bürgern suchen und strebt ein konstruktives Miteinander im Gemeinderat an. „Falls ich gewählt werde, will ich versuchen, das zu verbinden, was unseren Ort ausmacht.“

Staffler hat trotz seines jungen Alters schon reichlich politische Erfahrung. Er ist bereits in der zweiten Amtsperiode Gemeinderatsmitglied und seit fünf Jahren Vize-Bürgermeister. Er leitet den CSU-Ortsverband und ist Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Dort schätzt ihn Landrat Thomas Karmasin nach eigener Aussage unter anderem wegen seiner „knappen, zackigen“ Art der Sitzungsleitung.

Als Stellvertreter von Bürgermeister Pius Keller (CSU) war Staffler lange Zeit nicht gefordert, weil der Amtsinhaber nie Urlaub machte und nie krank war. Erst als Keller 2017 nach einem Unfall bei der Waldarbeit drei Monate ausfiel, bekam Staffler Gelegenheit, die Amtsgeschäfte zu führen. Und machte es „hervorragend“, wie Keller ihm hinterher bescheinigte.

Staffler hat in dieser Zeit festgestellt, dass ihm die Arbeit im Rathaus viel Freude macht. „Der Gestaltungsspielraum vor Ort ist größer als auf anderen politischen Bühnen.“ Dass er den Spagat zwischen dem Amt und seinem Hauptberuf als Abteilungsleiter in der Bayerischen Landesbank hinbekommt, traut der frisch gekürte Kandidat sich zu. Sein Arbeitgeber habe bereits Unterstützung signalisiert.

Türkenfeld steht in den nächsten Jahren vor großen Aufgaben. Beispielhaft nannte Staffler den Ausbau der Bahnhofstraße sowie die Schaffung von Bauland, Seniorenbetreuung und Barrierefreiheit. Er werde einen breiten Dialog mit kritischen Bürgern nicht scheuen, kündigte der 34-Jährige an. Auf Plattformen wie Facebook stelle er immer wieder fest, dass sich viele Türkenfelder für kommunalpolitische Themen interessieren.

Im Gemeinderat hofft Staffler darauf, dass sachlich diskutiert wird und mitunter notwendiger Streit letztlich in Konsensentscheidungen mündet. „Nichts ist wichtiger als der Versuch, in konstruktivem Miteinander im Gemeinderat zu arbeiten.“

Deshalb freute ihn, dass die Vorsitzenden der beiden anderen politischen Gruppierungen am Ort – Stefan Zöllner (Dorfgemeinschaft) und Johannes Wagner (Freie Wähler) – zur CSU-Aufstellungsversammlung ins Feuerwehrhaus nach Zankenhausen gekommen waren. Von den 32 Mitgliedern der Ortspartei waren 20 erschienen, die Staffler alle ihre Stimme gaben. Die ersten Glückwünsche nahm der Kandidat von seiner Frau, der Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler, dem Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch, Landrat Thomas Karmasin und Staatsminister a. D. Thomas Goppel entgegen.

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