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Auch bei der Premiere vor zweieinhalb Jahren standen Spezialitäten im Mittelpunkt.

In der Türkenfelder Schönbergaula

Fest der Kulturen soll noch schöner werden

Türkenfeld - Das erste Fest der Kulturen vor zweieinhalb Jahren war ein Riesenerfolg. Nun gibt es eine Neuauflage, die noch schöner für alle werden soll.

Tänze aus Siebenbürgen, chinesischer Schwertkampf und Musik aus Marokko – das sind nur drei der Attraktionen beim Fest der Kulturen am Sonntag, 24. April, 11 bis 17 Uhr, in der Schönbergaula. Türkenfelder Bürger aus 16 Nationen präsentieren dort ihre Heimat, kulturell wie kulinarisch. Mit dabei sind unter anderem Vertreter aus Neuseeland, Sri Lanka, Polen und Wales, aber auch Flüchtlinge.

Zum ersten Mal fand das Fest der Kulturen vor zweieinhalb Jahren statt. Mit dem überwältigenden Erfolg hatte damals kaum jemand gerechnet. „Die Schönbergaula war gerammelt voll“, erinnert sich Rosmarie König, die mit vielen Mitstreitern das Fest organisiert. „Die Helfer mussten die Geschirrtabletts über den Köpfen tragen, weil sie sonst nicht durchgekommen wären.“ Nicht nur die vielen Leckereien aus aller Welt lockten die Besucher an, sondern auch das Spiel- und Sportangebot unter freiem Himmel. „Wir hatten damals einen Traumtag.“

Ein Freiluftprogramm wird es auch diesmal geben. Wer Lust hat, kann sich im Kricket probieren oder in den amerikanischen Ballsportarten Wiffleball und Pickleball. Hinzu kommen kulturelle Darbietungen und Videopräsentationen über Länder.

Im Mittelpunkt aber stehen die internationalen Köstlichkeiten. Ein besonderes Highlight sollen die Stände der Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan werden. „Sie sind begnadete Köche“, verrät König. „Und sie sind ganz wild darauf, ihre Heimat zu präsentieren.“

Ein paar Dinge will man besser machen als beim letzten Mal. So soll es mehr Sitzgelegenheiten geben. Und jeder Stand wird für eine Stunde von einem Paten übernommen, damit auch die Aussteller Gelegenheit zu einem Rundgang haben. Mit Infoständen vertreten sind das Kulturforum und der Türkenfelder Asylhelferkreis, der sich im Anschluss an das erste Fest der Kulturen gegründet hatte.

Das Fest wird von der Gemeinde vorfinanziert – jeder Teilnehmer erhält 200 Euro für den Einkauf von Lebensmitteln. Das Geld wird anschließend zurückgezahlt, alle darüber hinausgehenden Einnahmen gehen als Spende an eine soziale Einrichtung.

von Ulrike Osman

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