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Die Türkenfelder Grünen (v.l.): Sabeeka Ga ngjee-Well, Hans Aigner, Florian Larisch, Rainer Griek, Amelia Valdez Zegarra und Heidelotte Craubner.

Türkenfeld

Grüne gründen einen weiteren Ortsverband

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Vor 40 Jahren gründete sich in Gröbenzell der erste Ortsverband der Grünen im Landkreis, jetzt ist in Türkenfeld der zehnte entstanden.

Türkenfeld –  Der sechsköpfige Vorstand will schon bald zur Aufstellungsversammlung laden, um mit einer grünen Gemeinderatsliste in die Kommunalwahl 2020 zu ziehen.

Mit einer weiblich-männlichen Doppelspitze folgen die Türkenfelder der Tradition ihrer Partei, wonach Führungsämter paritätisch mit einem Mann und einer Frau besetzt werden. Zu Sprechern des Ortsverbands wurden Sabeeka Gangjee-Well und Florian Larisch jeweils ohne Gegenstimme gewählt.

Während Gangjee-Well im Ort als Gemeinderätin der Dorfgemeinschaft und Vorsitzende des Bürgervereins Dorfentwicklung große Bekanntheit genießt, ist Larisch kommunalpolitisch noch ein unbeschriebenes Blatt. Der 39-jährige Vater von zwei Töchtern lebt mit seiner Familie in Zankenhausen, arbeitet als Entwicklungsingenieur in der Automobilindustrie und ist bei der Feuerwehr und im Schützenverein aktiv.

Großes Interesse an der Neugründung der Grünen in Türkenfeld

Zum Kassier wurde Hans Aigner gewählt. Der Sparkassenbetriebswirt und Finanzberater war einst Mitbegründer der Dorfgemeinschaft, engagiert sich beim Bund Naturschutz und ist langjähriger Geschäftsführer der Türkenfelder Sonnendach GbR. Komplettiert wird der Vorstand von den Beisitzern Heidelotte Craubner, Rainer Griek und Amelia Valdez Zegarra.

Das Interesse an der Neugründung war groß. Rund 40 Türkenfelder nahmen an der Gründungsversammlung im Linsenmannhaus teil, darunter neben Parteimitgliedern und Sympathisanten auch interessierte Beobachter wie Bürgermeister Pius Keller (CSU). Parteiprominenz war in Gestalt der Landtagsabgeordneten Gabriele Triebel und Martin Runge vertreten. Beide lobten, dass es in Türkenfeld nun auch eine grüne Gemeinderatsliste geben werde. „Ich freue mich, dass ihr den Bürgern eine Wahl gebt, für Klimaschutz, Artenschutz und eine kompetente, vernünftige Kommunalpolitik“, so Triebel. Runge forderte: „Wir müssen stärker werden, wir müssen lauter werden.“

Sabeeka Gangjee-Well hofft auf die Beteiligung möglichst vieler Türkenfelder. Um auf der grünen Liste zu kandidieren, müsse man kein Parteimitglied sein, betonte die 51-Jährige. Sie ist optimistisch, dass der Ortsverband in der ohnehin schon aktiven Bürgerschaft viel bewegen könne. 

Auch interessant: Die Kommunalwahl in der Region Fürstenfeldbruck

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