Flächennutzung

Hier kann Türkenfeld wachsen

Im Zuge der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans hat der Gemeinderat eine Reihe von Beschlüssen zu Ausweisungswünschen von Bürgern gefasst. Demnach könnten unter anderem südlich der Graf-Lösch-Straße, am Ortsrand Richtung Geltendorf und in der Nähe des Bahnhofs neue Baugebiete entstehen.

Türkenfeld –  Im März hatte der Gemeinderat im Rahmen einer Klausurtagung über die Bürgeranträge beraten und die übergeordneten Ziele im Blick behalten – sprich, Innenverdichtung und eine Konzentration der Siedlungsentwicklung auf den Hauptort. Die Baulandausweisung von zwei Flurnummern am nördlichen Ortsrand von Zankenhausen wurde daher abgelehnt. Der Ortsteil soll nicht in den Außenbereich hineinwachsen.

Möglicherweise gibt es Entwicklungsmöglichkeiten in der Seeblickstraße. Auch könnte durch die Konversion eines Bauernhofs im Innenbereich neuer Wohnraum entstehen. Zwei Grundstücke zwischen Graf-Lösch-Straße und Höllbach sind bereits im Entwurf des Flächennutzungsplans als Bauland vorgesehen. Hier soll jedoch darauf geachtet werden, dass ein innerörtlicher Grünbereich erhalten und öffentlich zugänglich bleibt.

Südlich der Geltendorfer Straße sind Entwicklungsflächen mit der Bezeichnung „Westlich Duringveld“ geplant. Das Gebiet wird in zwei Streifen aufgeteilt; der östliche wird als Wohnbaufläche in den Flächennutzungsplan aufgenommen. Auf einem lang gezogenen Grundstück westlich des Bahnhofs könnten ebenfalls Bauflächen entstehen, allerdings nicht in der Ausdehnung, die sich der Antragsteller erhofft. Abgelehnt wurden auch Ausweisungsanträge für ein Grundstück östlich der Gollenbergstraße sowie für zwei Flächen am Birketslaich – sie liegen nahezu vollständig im Überschwemmungsgebiet des Höllbachs.

Wohl im Mai wird sich der Gemeinderat die Neufassung des Flächennutzungsplans nochmals von einem Vertreter des Planungsverbands erläutern lassen und darüber abstimmen. Dann haben die Bürger die Möglichkeit zur Stellungnahme.  os

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