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Die Kandidaten der CSU Türkenfeld.

Kommunalwahl in Türkenfeld

CSU stellt Liste mit Erfahrenen und Neulingen auf

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 Mit einer einzigen Ausnahme bewerben sich alle amtierenden Türkenfelder CSU-Gemeinderäte erneut um ein Mandat. Auf den vorderen Listenplätzen finden sich jedoch auch neue Gesichter.

Türkenfeld – Bei der Aufstellungsversammlung im Linsenmannsaal präsentierte Bürgermeisterkandidat Emanuel Staffler eine Vorschlagsliste, die zumindest in der oberen Hälfte nach dem Reißverschlussprinzip mit männlichen und weiblichen Bewerbern besetzt war. Er hätte sich jedoch neben Veronika Winkler, Sabine Wierer, Barbara Clauß und Sabrina Glas mehr Frauen unter den Kandidaten gewünscht, räumte Staffler ein.

Seine Mutter, Gemeinderätin Lydia Staffler, tritt nicht noch einmal an. In Gestalt seines jüngeren Bruders Lukas (24) könnte aber wieder ein Familienmitglied ins Gremium einziehen. Mit Rupert Klaß, Werner Epp, Michael Schneller und Jörg Walcher sind vier erfahrene Gemeinderäte in der Mannschaft. Landschaftsgärtner Günter Asam, Elektrotechnikermeister Stefan Ehle, Schreiner Thomas Keller und Felix Fischer, Geschäftsführer eines Baustoffhandels, bringen Fachwissen mit, das bei den Diskussionen hilfreich sein könnte, so Staffler. Michael Drexl repräsentiert als Vorstand der Teilnehmergemeinschaft die Dorfentwicklung und Franz Emmert als Vorsitzender des gemischten Chors das Vereinswesen.

Wahlprogramm in Comic-Form

Die 18 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gaben den Kandidaten in der vorgeschlagenen Reihung ohne Gegenstimme ihren Segen, ebenso den Ersatzkandidaten Thomas Cerny, Stefan Wutz und Christoph Maier.

Das Wahlprogramm, bestehend aus „zehn plus eins Punkten“, hatte Staffler in Form von Comic-Bildern aus der Feder eines befreundeten Zeichners mitgebracht. Eine Textversion soll folgen. Im Falle seiner Wahl will der Bürgermeisterkandidat die Sanierung des Ortskerns im Rahmen der Dorfentwicklung vorantreiben und in den Erhalt des Schlosses als identitätsstiftendes historisches Gebäude investieren. Außerdem soll die Schaffung von Wohn- und Arbeitsräumen gelingen, wobei Arbeitsräume in Stafflers Augen nicht nur „Quadratmeter im Gewerbegebiet“ sind.

Aus dem Linsenmannsaal soll nach der Kommunalwahl mit entsprechender Technik und einem Nutzungskonzept „ein echtes Bürger- und Kulturzentrum“ werden. Staffler will mehr Kinderbetreuungsangebote in den Ferien schaffen, das Informationsangebot an die Bürger ausbauen und den kritischen Dialog nicht scheuen. „Mitreden“, so der 35-Jährige, „ist ausdrücklich erwünscht“.

Die Liste der CSU Türkenfeld

1. Emanuel Staffler 2. Dr. Veronica Winkler 3. Rupert Klaß 4. Sabine Wierer 5. Werner Epp 6. Barbara Clauß 7. Michael Schneller 8. Günter Asam 9. Jörg Walcher 10. Stefan Ehle 11. Felix Fischer 12. Thomas Keller 13. Lukas Staffler 14. Franz Emmert 15. Sabrina Glas 16. Michael Drexl.

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