Die lange rote Hüpfschl ange gehört mit zu den beliebtesten Angeboten des KJR-Spielmobils.

Kreisjugendring

Mit dem Spielmobil die Ferien aufs Land bringen

Kinder rennen und toben kreuz und quer, Lachen hallt über den Sportplatz der Grund- und Mittelschule, die gute, ausgelassene Laune scheint zum Greifen nah.

Türkenfeld –  Für dieses kleine Kinder-Paradies hat der Kreisjugendring (KJR) gesorgt. Dessen Spielmobil, das nun seit knapp 20 Jahren unterwegs ist, machte jetzt Station in Türkenfeld – es ist eine von vielen Gemeinden, die während der Sommerferien besucht werden. Das Angebot richtet sich an Schulkinder von sechs bis 13 Jahren und bietet jedem etwas.

Veronika Aneder, Leiterin des Spielmobils, erklärte: „Das ausgelassene Spielen steht hier deutlich im Vordergrund, trotzdem achten wir darauf, dass das Angebot einen Mehrwert für die Kinder hat.“ So sollen koordinative Fähigkeiten trainiert und geschult, die kreative Ader angeregt und sportliche Aktivitäten ausgeübt werden.

Auch der soziale Aspekt sei nicht zu vernachlässigen, sagt Aneder. „Die Kinder lernen andere Kinder und auch Betreuer kennen, das ist wichtig für ihre Entwicklung.“ Daher seien die Spielorte auch eine elternfreie Zone. Die Leiterin und die Betreuer haben stets alles im Blick, bieten den Kindern aber auch viel Freiraum. So reicht das Angebot von Hüpfburgen über Fußball und Seife herstellen bis hin zu Gesellschaftsspielen.

Das Wetter spielt für das gut aufgestellte Team keine Rolle. Bei Sonnenschein werden die Aktivitäten ausschließlich draußen durchgeführt, wobei immer Schattenplätze und ausreichend Wasser geboten werden. Ebenso gibt es die Möglichkeit, sich abzukühlen durch Wasserspiele, Rutschen und Pools. Bei schlechter Witterung werden Hallen genutzt, so dass alle Spiele mit Ausnahme der Wasseraktivitäten trotzdem ausgeführt werden können.

„Der Austragungsort wird immer so gewählt, dass wir beide Möglichkeiten haben“, schildert Aneder. Daher seien besonders Schulen und Sportplätze prädestiniert, jedoch war das Spielmobil auch schon in Klöstern und anderen Locations.

In erster Linie besucht das Spielmobil versorgungsschwache Gemeinden, um diesen ebenfalls ein Ferienprogramm zu bieten. Die Kosten trägt die jeweilige Gemeinde. Immer dabei ist eine Leitung und mindestens drei ehrenamtliche Betreuer, welche zuvor allerdings geschult und weitergebildet werden. Ab Januar sucht der KJR wieder fleißige Unterstützer. Voraussetzung ist ein einwandfreies Führungszeugnis und ein Mindestalter von 16 Jahren. Interessierte erhalten alle Informationen unter www.kjr.de

Veronika Aneder lebt ihren Traum. „Ich darf den ganzen Tag spielen und toben und lerne durch die Kinder immer wieder dazu,“ sagt die Spielmobil-Chefin.  cu

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