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Anna Münkel mit Anton G. Leitner beim „Hochstadter Stier“. 

Beim „Hochstadter Stier“

Nachwuchs-Lyrikerin auf großer Bühne

 Anna Münkel (15) aus Zankenhausen war der Überraschungsgast beim Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“. Anton G. Leitner, Verleger aus Weßling und Sohn des langjährigen Direktor des Germeringer Carl-Spitzweg-Gymnasiums, hatte sie eingeladen. Sie plant gerade ihren dritten Gedichtband.

Zankenhausen/Hochstadt

Anton G. Leitner war bereits früh auf das Nachwuchstalent aufmerksam geworden. Er hatte die Schülerin im Herbst zur Premiere der neuen Ausgabe seiner Zeitschrift „Das Gedicht“ in das Münchner Literaturhaus eingeladen. Und nun nach Hochstadt. Ende Januar wird das 800-Seelen-Dorf, Ortsteil der Gemeinde Weßling (Landkreis Starnberg), stets zum Hauptort der deutschen Lyrik. Heuer bereits zum neunten Mal.

Mit zwei Beiträgen war Anna Münkel beim „Hochstadter Stier“ zu Gast. Sie trat außer Konkurrenz auf. Zum diesjährigen Thema Heimat trug sie im ausverkauften Saal des Gasthofs Schuster ihre Gedichte „Fallobst“ und „Sonnenschein grünblau“ vor und erntete viel Beifall. In „Fallobst“ geht es um Nachbarschaftsstreit, in „Sonnenschein grünblau“ beleuchtet die 15-Jährige ihre Heimat, das Fünfseenland.

2018 stellt sie sich der Konkurrenz

Am Wettbewerb beteiligten sich 25 Poeten aller Generationen aus dem ganzen deutschen Sprachraum. Anna Münkel will sich zum Lyrikwettbewerb 2018 bewerben. „Dann will ich mich der Konkurrenz stellen“, sagt sie.

Anna Münkel besucht die Montessorischule in Inning schrieb ihre ersten Gedichte mit neun Jahren. Ihr erstes Werk hieß „Dein Gedicht“ (2014), das zweite Buch „Namen“ erschien 2016.  tb

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