SPD-Paukenschlag: „Unerwartete Wendung“ - Esken verkündet „Kanzler-Wumms“- doch der Tonfall überrascht

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Das Türkenfelder Blasorchester muss bei der wöchentlichen Probe Abstand halten.
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Erschwerte Bedingungen: Das Blasorchester muss bei der wöchentlichen Probe Abstand halten. Lukas Staffler, Vorstandsmitglied beim Musikverein, sagt dazu: „Unter Einhaltung der Mindestabstände ist es viel schwieriger, aufeinander zu hören.“

„Wir hoffen, dass wir die Leute ein bisschen ablenken können

Trotz Corona stellt der Musikverein Türkenfeld ein Konzert auf die Beine

  • Ulrike Osman
    vonUlrike Osman
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Ein Sommerkonzert vor der Kulisse des Fuggerschlosses hat beim Türkenfelder Musikverein Tradition und soll auch in diesem Jahr stattfinden. Am Samstag, 1. August, lädt das Blasorchester ab 20 Uhr zu einer Schlosshof-Serenade.

Türkenfeld – Vorstandsmitglied Lukas Staffler (24) verrät, was die Zuhörer erwartet und wie die Vorbereitungen unter Corona-Regeln laufen.

Was wird bei der Schlosshof-Serenade zu hören sein, Herr Staffler?

Vorstandsmitglied Lukas Staffler freut sich auf die Serenade am Samstag.

Wir spielen ein etwa einstündiges Konzert mit einem Querschnitt aus unserem aktuellen Programm. Dazu gehören Opernmelodien, Film-Musik und Klassisches – wir werden viele Genres abdecken. Wir hoffen, dass wir die Leute in ihrem Alltag abholen und ein bisschen von der aktuellen Situation ablenken können.

Wie unterscheidet sich der Auftritt von dem Konzert, das ursprünglich am 1. August geplant war?

Wir wollten ein großes Sommer-Open-Air mit über 100 Musikern spielen und hätten dazu als Gastorchester unsere Partnerkapelle aus Stöttwang im Allgäu eingeladen. Das Programm hätte zweieinhalb Stunden gedauert, eine Bewirtung war ebenfalls geplant. Das geht aus bekannten Gründen nicht, daher nun die Veranstaltung im kleineren Rahmen.

Wie viele Zuhörer können kommen?

Das müssen wir noch genau ausmessen. Sicher ist, dass wir die Stühle für Einzelpersonen in eineinhalb Metern Abstand aufstellen werden, dass es aber auch Sitzgruppen geben wird, sodass man als Paar und als Familie zusammensitzen kann. Vorherige Platzreservierungen sind nicht nötig und der Eintritt ist frei. Wir freuen uns aber über Spenden, die wir komplett weitergeben an ein Schulprojekt in Uganda, das Türkenfeld schon seit vielen Jahren unterstützt.

Falls mehr Zuhörer kommen als es Plätze gibt – planen Sie einen Wiederholungstermin?

Nein, aber die Bestuhlung wird der Besucherzahl wahrscheinlich ziemlich genau entsprechen. Ich glaube nicht, dass jemand stehen muss.

Wie läuft im Moment der Probenbetrieb?

Die Vorbereitungszeit für die Schlosshof-Serenade war sehr kurz – wir proben seit sechs, sieben Wochen wieder, was übrigens gar nicht so einfach ist. Unter Einhaltung der Mindestabstände ist es viel schwieriger, aufeinander zu hören. Dieses Zusammenspiel auf Distanz wird uns auch im Schlosshof vor Herausforderungen stellen, aber ich denke, wir werden es gut hinbekommen.

Müssen Sie sich für die Proben aufteilen?

Nein, unser Probenraum hat genug Kapazität, dass wir in voller Besetzung spielen können. Wir treffen uns aber auch als einzelne Instrumentengruppen zu Registerproben. So ist jetzt ein neues, fünfköpfiges Horn-Ensemble entstanden, das in Zukunft hoffentlich auch Gelegenheit zu Auftritten haben wird.

Wie ist die Perspektive für die Zeit nach den Sommerferien?

Normalerweise spielen wir Ende November in der Schönbergaula unser großes Herbstkonzert, aber so weit reichen unsere Planungen im Moment noch nicht. Es kann sich ja ständig alles ändern.

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