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Haben die Gewerbeinitiative Türkenfeld gegründet: Laura Joppien und Katinka Holupirek (l.). 

Türkenfeld

Betriebe wollen sich vergrößern und besser vernetzen

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Die örtlichen Betriebe wünschen sich mehr Austausch mit der Gemeinde. Eine Gewerbeinitiative möchte genau das erreichen – und Selbstständige und Freiberufler am Ort besser miteinander vernetzen.

Türkenfeld – Rund ein Jahr ist es her, das Laura Joppien (34) und ihre Schwester Katinka Holupirek (41) die Gewerbeinitiative ins Leben gerufen haben. Die beiden betreiben zusammen eine PR- und Textagentur. „Wir kämpfen noch darum, die Initiative im Dorf bekannter zu machen“, sagt Laura Joppien. Der lose Zusammenschluss, der auf die Ämterstruktur eines Gewerbeverbands bewusst verzichtet, soll ortsansässigen Gewerbetreibenden und Freiberuflern die Möglichkeit bieten, sich kennenzulernen, auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Zu den etwa sechswöchentlich stattfindenden Treffen kommen bis jetzt im Durchschnitt zehn Interessierte.

Der Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern war bisher gering. Die Gemeinde habe die Initiative „bis jetzt noch nicht so wahrgenommen“, so die Schwestern. Der Wahlkampf ist ein guter Zeitpunkt, das zu ändern. Bei einem Treffen der Gewerbetreibenden mit CSU-Bürgermeisterkandidat Emanuel Staffler und den Vorsitzenden der Türkenfelder Ortsparteien Stefan Zöllner (Dorfgemeinschaft), Sabeeka Gangjee-Well (Grüne) und Johannes Wagner (Freie Wähler) kam es zu einem regen Austausch von Vorstellungen. „Das drängendste Thema ist die Schaffung neuer Gewerbeflächen“, sagt Joppien. Es gebe im Ort Betriebe, die sich vergrößern wollen.

Neue Flächen sind in der Nachbarschaft des bestehenden Gewerbegebiets an der Kälberweide vorgesehen. Dafür muss aber das Sportgelände an die Schule verlegt werden. Diese Überlegung existiert schon lange und steht auch im neu aufgelegten Flächennutzungsplan. „Es wird die Aufgabe des neuen Gemeinderats sein, das nun umzusetzen“, so Joppien.

Die Stimmung unter den Betrieben beurteilt sie als gut – zumal alle Ortsparteien das Gewerbe stärken wollen, um die Lebensqualität im Dorf zu erhalten. Angedacht ist zum Beispiel, freie Lehrstellen im Gemeinde-Infoblatt zu veröffentlichen. 

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