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Bienen

Tierseuche in Türkenfeld

Krankheit in Türkenfeld ausgebrochen: Sperrzone eingerichtet - Bienen mussten getötet werden

In Türkenfeld ist die amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Das hat Folgen für die Bevölkerung.

Türkenfeld - Am Dienstag dieser Woche wurde in einer Bienenhaltung in Türkenfeld der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt, teilt die Kreisbehörde mit. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck habe deshalb einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von rund zwei Kilometern eingerichtet, welcher Teile der Gemeinde Türkenfeld umfasst. 

Faulbrut zwingt zu Vorsichtsmaßnahmen für alle Bienen

In diesem Sperrbezirk wurden für alle Bienenbestände bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. So dürfen von dort Bienenvölker nicht woanders hingebracht werden. Ferner werden alle Bienenvölker im Sperrbezirk zwei Mal im Abstand von mindestens zwei Monaten untersucht. Im betroffenen Bestand wurden die erkrankten Bienenvölker bereits getötet und unschädlich beseitigt. 

Das Veterinäramt ruft alle Bienenhalter auf, ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen. Die Anzeige ist auch telefonisch unter der Telefon-Nummer (08141) 51 92 85 möglich. 

Imker sind aufgerufen, kranke Bienen zu melden

Bei der amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie ist im Landkreis Fürstenfeldbruck zuletzt im Jahr 2011 aufgetreten. Die Imker im gesamten Kreisgebiet sind dazu aufgerufen, den Gesundheitszustand ihrer Bienenvölker besonders kritisch zu beobachten und Auffälligkeiten dem Veterinäramt mitzuteilen. Die Sporen des Krankheitserregers werden unter anderem auch über Honigreste weiterübertragen, die von anderen Bienen aufgenommen werden. So kann jedermann auch einen Beitrag zum Schutz der nützlichen Bienen vor dieser Seuchengefahr leisten, wenn Honiggläser gründlich ausgespült werden, bevor diese etwa über Altglas-Container entsorgt werden.

Video: Mehr Schutz für die Bienen

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