Im leeren Becken (v.l.): Bürgermeister Emanuel Staffler und Architekt Claus Reitberger.
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Im leeren Becken (v.l.): Bürgermeister Emanuel Staffler und Architekt Claus Reitberger.

Türkenfeld

Schwimmbad-Sanierung läuft an

Türkenfeld – Das Schwimmbad muss dringend saniert werden. Das ist längst klar. Wie die Gemeinde mitteilt, sind die Planungen für das Vorhaben jetzt angelaufen.

Die Rathaus-Verwaltung hat die vergangenen Monate genutzt, um gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Bundes beziehungsweise der Bauverwaltung den Förderantrag zu finalisieren. Denn: Nur mit den in Aussicht gestellten 1,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ist das Mammut-Projekt überhaupt erst möglich, heißt es in der Rathaus-Mitteilung.

Kosten gedeckelt

Die Kosten der Sanierung hat der Gemeinderat bereits auf 3,4 Millionen Euro gedeckelt. Mitte Juli 2021 konnten alle für eine Förderung notwendigen Dokumente, Beschlüsse und Formulare eingereicht werden, so die Verwaltung.

Parallel hat die Gemeinde ein Planungsbüro gesucht – im Rahmen eines förmlichen Verfahrens. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28. Juni die Planungsleistungen an das in Fürstenfeldbruck ansässige Büro Reitberger & Schilk vergeben. Seit Anfang September wird der Sanierungsbedarf im Detail erhoben und ein möglicher Bauzeitplan erstellt.

Infoveranstaltung Anfang 2022 geplant

Erste Planungsschritte konnten Architekt Claus Reitberger und Bürgermeister Emanuel Staffler im Rahmen eines Ortstermins am 1. September besprechen. Von Vorteil war dabei, dass das Becken aufgrund der Sommerferien ohnehin leer war und erst in den Folgetagen – pünktlich zum Schulbeginn – wieder befüllt wird.

Anfang 2022 sollen dann dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit konkrete Planungen vorgestellt werden. Eine große Rolle dabei werden auch Fragen der Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Neugestaltung des Beckens spielen.

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