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Das Türkenfelder Rathaus

Ortsentwicklung

Türkenfeld will mehr Gewerbe und weniger Wohnflächen

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Zwei richtungsweisende Entscheidungen in Sachen Gewerbeentwicklung hat der Türkenfelder Gemeinderat getroffen. Der Sportplatz an der Kälberweide wird als potentielle Gewerbefläche in den neuen Flächennutzungsplan aufgenommen.

Türkenfeld –  Das Gebiet Pleitmannswanger Feld wird nicht weiterverfolgt.

Von Behörden und Bürgern waren im Zuge der vorgezogenen Öffentlichkeitsbeteiligung zahlreiche Bedenken bezüglich des Pleitmannswanger Feldes vorgebracht worden. Es liegt nordöstlich des Schulgeländes und südlich der Bahnlinie – ohne direkte Anbindung an den Ort. Die Regierung von Oberbayern warnt deshalb vor einer Zersiedelung der Landschaft.

Das Landratsamt kritisiert die vom Ort losgelöste Lage des Geländes und das Fehlen einer vernünftig nutzbaren Erschließung. Ortsbild und Erholungswert der Landschaft um Türkenfeld würden durch Gewerbeansiedlungen an diesem Standort stark negativ beeinflusst. Außerdem widerspreche er dem Grundsatz, das Innen- vor Außenentwicklung gehen soll. Deshalb fiel das Pleitmannswanger Feld im Gemeinderat als mögliche Gewerbefläche durch.

Der Sportplatz an der Kälberweide dagegen bietet sich als Gewerbefläche an und soll nach dem Willen einer großen Gemeinderatsmehrheit nun auch als solche im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden. Ein Grünzug soll das Gelände von der Wohnbebauung abtrennen. Dass der Sportplatz mittelfristig neben die Schule verlegt werden soll, ist bereits seit 25 Jahren im Gespräch.

Das Landratsamt sieht in seiner Stellungnahme nichts, was dagegen spricht, diesen Schritt in Angriff zu nehmen. Die geplanten neuen Wohnbauflächen sollen gegenüber dem Vorentwurf etwas reduziert werden, aber immer noch ein jährliches Bevölkerungswachstum von einem Prozent bis 2039 ermöglichen. Das bedeutet nach den Berechnungen von Planer Christian Schaser, dass Türkenfeld in den nächsten 20 Jahren um 840 Einwohner wächst.

Die neuen Beschlüsse werden nun in den Flächennutzungsplan eingearbeitet. Anschließend wird er erneut ausgelegt. Bürgermeister Pius Keller (CSU) rechnet damit, dass der endgültige Plan im Spätsommer beschlossen werden kann.

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