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Erneuerung

Türkenfeld will Ortskern aufwerten

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Vom Bahnhof bis zum Linsenmannhaus soll die Bahnhofstraße ein neues Gesicht bekommen. Im Rahmen der Dorfentwicklung erhält die Straße einen Gehweg und Parkbuchten.

Türkenfeld–  Der Ortskern im Bereich um den Maibaum soll aufgewertet werden. Außerdem soll ein Bahnhofsvorplatz entstehen.

In einer Anliegerversammlung stellte Planer Otto Kurz den Gestaltungsentwurf jetzt erstmals öffentlich vor. Demnach könnte zwischen Linsenmannhaus und dem Gasthaus Drexl ein ansprechender Dorfplatz geschaffen werden.

Im Kurvenbereich soll die Straße enger, vor dem Bioladen der Gehweg breiter werden. Ein Brunnen vor dem Linsenmannhaus und eine eingefärbte Asphaltdecke im gesamten Bereich, würden den Zentrumscharakter betonen.

Praktischer soll die Situation für Friedhofsbesucher werden. Die Rede ist von acht bis zehn neuen Parkplätzen auf dem Grundstück des Pfarrhofs westlich der Kirche. Außerdem sollen entlang der Straße Richtung Bahnhof wechselseitige Parkbuchten angelegt werden.

Sie haben unter anderem den Zweck, den Verkehr zu verlangsamen – die lange, gerade Straße mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Meter könnte sonst als Rennstrecke missverstanden werden.

Um die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen, wird auf der gesamten Länge zwischen Dorfzentrum und Bahnhof ein 1,80 Meter breiter Gehweg angelegt. Die Engstelle im Bereich des Dorfweihers wird umgangen, indem der Gehweg hinter der alten Schmiede vorbei direkt am Südufer des Weihers entlang geführt wird – vorbehaltlich allerdings der Zustimmung des Wasserwirtschaftsamts.

Kaum wiederzuerkennen sein wird der Bereich am Bahnhof. Hier soll ein regelrechter Vorplatz entstehen – mit zwei Haltebuchten für Busse, Sitzgelegenheiten, Fahrradhäuschen, Bepflanzung sowie Ladestationen für E-Autos und E-Bikes.

Problem dabei: Es würden rund 20 Parkplätze entfallen. Dazu müssten sowohl die Bahn als auch der MVV ihre Zustimmung geben. Gerade in jüngster Zeit wird der Türkenfelder P&R-Platz jedoch auch von Auswärtigen genutzt, die den neuerdings gebührenpflichtigen Parkplatz am Geltendorfer Bahnhof meiden wollen.

Michael Drexl als Vertreter der Teilnehmergemeinschaft begrüßt die Pläne. Er erinnert sich, dass man die Bahnhofstraße schon in den späten 1990er Jahren im Vorfeld der 1250-Jahr-Feier angehen wollte. „Damals hat das Geld gefehlt. Jetzt haben wir die historische Chance, dieses Thema gebacken zu kriegen.“ Die Maßnahme wird vom Amt für Ländliche Entwicklung bezuschusst. Durch den Wegfall der Straßenausbausatzung kommen auf die Anlieger keine Kostenbeteiligungen zu.

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