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Der Angeklagte muss 1000 Euro an  die Fürstenfeldbrucker Arbeiterwohlfahrt zahlen.

Aus dem Gericht

Ungewohnte Automatik – Pkw gegen Zaun gesetzt

Westlicher Landkreis – Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass sich ein Kfz-Mechatroniker mit Autos auskennt – und auch mit solchen, die ein Automatikgetriebe haben. Doch der 21-Jährige wusste offenbar nicht, wie man mit diesen Fahrzeugen umgeht. 

Der Mann hatte im Juni einen Zaun in einem Ort im westlichen Landkreis gerammt. Danach war er geflüchtet. Den Crash erklärte er vor Gericht mit dem für ihn ungewohnten Auto, einem Automatik-Fahrzeug. 

Der 21-Jährige hatte sich den Wagen ausgeliehen. Nachdem er den Zaun gerammt hatte, habe er bei den Eigentümern des Grundstücks geklingelt, doch niemand habe geöffnet, sagte er. Deshalb habe er das geliehene Auto zurückgebracht, dann sei er aber zum Unfallort zurückgekommen. Doch mittlerweile hatte der Zauneigentümer die Polizei gerufen. 

Dem 21-Jährigen tut sein Verhalten offenbar leid. Er hat den Zaun bereits repariert. Auch die Unfallspuren an dem Leihwagen hat er beseitigt. Sein Verteidiger forderte deshalb auch, das Verfahren gegen seinen Mandanten ohne ein Urteil zu beenden. 

Das sah auch der Richter so. Sobald der 21-Jährige 1000 Euro an die Fürstenfeldbrucker Arbeiterwohlfahrt gezahlt hat, wird das Verfahren eingestellt.

sus

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