Mitten in Ebersberg: Wohnhaus steht in Flammen - Großeinsatz läuft

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Die Feuerwehr in Unterschweinbach muss ihr Haus sanieren lassen. (Symbolbild)

Risse im Mauerwerk

Feuerwehrhaus muss dringend saniert werden

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Die Mängel am Feuerwehrhaus in Unterschweinbach sind offensichtlich – etwa Risse in den Mauerwerksfugen. Die Schäden sollten noch vor dem Winter beseitigt sein.

Unterschweinbach – Ausschließlich die Westseite des Feuerwehrhauses ist es, die der Gemeinde Sorgen bereitet. In der Sitzungsvorlage zur jüngsten Gemeinderatssitzung ist von baulichen Mängeln die Rede und von Verarbeitungsfehlern. So gehen netzartige, tiefe Risse durch alle Putzlagen. Auch Thermografieaufnahmen zeigten, einen Feuchteintritt im Mauerwerk. Ausschnitte aus einem Gutachten listen eine ganze Reihe von Mängeln auf.

Ob die Gemeinde allerdings die ausführende Firma in die Verantwortung nehmen kann, ist fraglich. Egenhofens Bürgermeister Josef Nefele (Bürgervereinigung) dazu in der Sitzung: „Das Problem ist, dass die Dinge nicht mehr in die Gewährleistungsfrist fallen.“ Diese beträgt fünf Jahre.

Wärme könnte für die Risse verantwortlich sein

Eine mögliche Ursache könnte die in kräftigen Farbtönen gehaltene Westfassade sein, die unter anderem Wärme schluckt. „Wir haben das damals mit der Wärmedämmung diskutiert“, erinnerte der Bürgermeister die Gemeinderäte. Seit Mitte 2018 habe man mehrere Ortstermine gehabt. Während auf den anderen drei Seiten des Gebäudes unter anderem eine Änderung der Wasserführung und eine Abdichtung im Sockelbereich erfolgreich waren, blieben sie auf der Westseite ohne Wirkung.

Nach Rücksprache mit Fachleuten wurde der Verwaltung eine komplette Gewebespachtelung der gesamten Westfassade empfohlen. Die Kosten dafür bezifferte die Bauverwaltung auf rund 15 000 Euro.

Das Feuerwehrhaus Wenigmünchen soll gleich mit saniert werden

Allerdings befürchtet man in der Gemeinde, dass man aufgrund der Auftragslage Schwierigkeiten haben werde, rechtzeitig eine Fachfirma zu finden, die die Schäden vor dem Winter beheben kann. Einig war man sich aber, „dass wir auf qualifizierte Leute achten müssen“, wie es Bürgermeister Nefele ausdrückte. Einem Anbau, wie in der Sitzung als Lösung des Problems kurz diskutiert wurde, steht Nefele skeptisch gegenüber. „Ob das wirklich sinnig ist, ist diskutabel.“

Ein Beschluss blieb jedoch aus. Auch beim Feuerwehr haus in Wenigmünchen tauchten Mängel auf, die man nach Meinung einiger Gemeinderäte beobachten müsse. Martin Obermeier hatte angemahnt, beide Häuser in einem Aufwasch zu erledigen. Laut Nefele habe man sich aber verständigt, zuerst in Unterschweinbach drauf zu schauen.

Bei der Feuerwehr Emmering macht das Grundwasser beim Neubau der Wacht Probleme. Derweil soll in Fürstenfeldbruck nun doch ein zweites Feuerwehrhaus entstehen.

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