Der neue Vorstand des VdK-Ortsverbandes Eichenau/Alling ist auf der Jahreshauptversammlung in Anwesenheit von Eichenaus Bürgermeister Hubert Jung (r.), Allings Zweitem Bürgermeister Hans Schröder (3.v.r.) und dem VdK-Kreisvorsitzenden Roland Müller (2.v.r.) gewählt worden. Ihm gehören (v.l.) Else Höfling, Heidi Geßler, Milo Lauth, Sylvia Lauth, Renate Kress, Anton Kress, Jutta Huber, Andreas Mitosinka und Friedhelm Bierwirth an. Foto: Kürzl

VdK-Ortsverband will weiter mit Bürgernähe punkten

Eichenau - Mit teilweise neuem Vorstand geht der VdK-Ortsverband Eichenau/Alling in die nächsten vier Jahre.

Als Vorsitzender wurde Anton Kress bestätigt. Er schränkte jedoch ein: „Ich mache weiter, so lange es meine Kräfte zulassen.“ Andreas Mitosinka rückt auf den Stellvertreterposten. Jutta Huber ist jetzt Schriftführerin. Eichenaus Bürgermeister Hubert Jung sprach angesichts der Wahlen „von einer gewissen Zäsur“. Selbst ein mitgliederstarker Verein wie der VdK-Ortsverband habe Probleme, Ehrenamtliche für den Vorstand zu finden.

Mangels Kandidaten nicht besetzt wurden die Ämter der Frauen- und der Jugendbeauftragten. Aufgrund des personellen Engpasses war die Jahresversammlung bereits um rund einen Monat verschoben worden. Die Beauftragten werden nun wohl aus dem Kreis der Beisitzer gesucht. Sie heißen Friedhelm Bierwirth, Heidi Geßler, Else Höfling, Hildegard Mohr, Sylvia und Milo Lauth, Renate Kress sowie Marita Wohlgemuth.

Auch der Eichenauer Gemeinderat Martin Eberl wurde bei der Versammlung gefragt, ob er einen Vorstandsposten übernehmen wolle. Da er aber kein VdK-Mitglied ist, erbat er sich Bedenkzeit. Allings ehemaliger Zweiter Bürgermeister Helmut Engel soll als Ortssprecher für Alling geworben werden. Wie VdK-Kreisvorsitzender Roland Müller ausführte, sei es möglich, später Mitglieder in den Vorstand aufzunehmen und diese in der nächsten Mitgliederversammlung bestätigen zu lassen.

Müller hob in seiner Ansprache die politisch-gesellschaftliche Bedeutung des Sozialverbandes hervor, der allein in Bayern über 620 000 Mitglieder hat. „Mehr als alle Parteien im Freistaat zusammen“, wie der Kreisvorsitzende betonte. Das liege unter anderem daran, dass der VdK sehr nah am Menschen sowie dessen Problemen und Bedürfnissen sei.

Auf Bürgernähe setzt auch Kress. Er will den Kontakt zu den Gemeinderäten in Eichenau und Alling intensivieren, um zum Beispiel mehr für richtiges behindertengerechtes Bauen zu sensibilisieren. Kress: „Sozial Schwache brauchen eine starke Lobby - im Bund, im Land und in der Kommune.“

Allings Vize-Bürgermeister Hans Schröder wies auf die Bedeutung des VdK in einer Zeit hin, in der viel Geld für Kinder und Jugendliche ausgegeben werde: „Das ist wichtig. Aber wir dürfen die Älteren nicht vergessen.“ (hk)

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