Viermal dürfen Läden sonntags öffnen

Fürstenfeldbruck - Viermal bekommen die Brucker heuer die Chance, am Sonntag in der Innenstadt durch die Geschäfte zu bummeln. Aber nur im Zentrum, in der Buchenau wird es keinen Markt geben.

Der Stadtrat legte die Termine auf den 27. April, den 18. Mai (im Rahmen der Autoschau), den 20. Juli (Altstadtfest) und den 26. Oktober. Umstritten war nur der Mai-Termin. Axel Lämmle (SPD) beantragte, diesen zu streichen. „ Er ist unmittelbar nach dem ersten Marktsonntag, das ist für Familien unzumutbar.“ Lämmle, ein Gegner der Sonntagsarbeit, betonte, dass die Autoschau ja über zwei Tage laufe und man am Samstag einkaufen könne. Und die Öffnung am Sonntag schaffe und sichere keine Arbeitsplätze.

Franz Höfelsauer (CSU) warb für den Termin. „Bei der Autoschau sind die Straßen voll, da muss man den Geschäftleuten die Chance geben, zu öffnen.“ Bei ihm hätten sich immer Freiwillige gemeldet, da sie das Geld bräuchten. Stadtmarketing sei wichtig, man dürfe sich dem nicht verwehren. Maria Röhl (CSU) regte an, stattdessen die Öffnungszeiten am Samstag der Leonhardifahrt zu verlängern. „Da gehen die Leute wieder heim, es kauft keiner ein“, entgegnete Klaus Pleil (BBV). Man solle den Geschäftleuten den Wunsch nach dem vierten Sonntag im Mai erfüllen. „Wenn 10 000 Leute in der Stadt sind und die Geschäfte sind zu, ist das keine Werbung für Bruck.“ (imu)

Auch interessant

Kommentare