In Gröbenzell

Waldorfschule will eigene Turnhalle

Gröbenzell – Bereits seit einigen Jahren möchte die Rudolf-Steiner-Schule eine eigene Sporthalle bauen. Denn derzeit müssen die Waldorfschüler die gemeindlichen Hallen nutzen.

Und diese sind stark belegt, auch tagsüber. Denn auch die über 1000 Gymnasiasten treiben dort Sport. Für die Waldorfschule bleiben daher wenige, oftmals auch unattraktive Zeiten. Nun aber hat sich für die Schule eine Gelegenheit aufgetan, den lang gehegten Wunsch nach einer eigenen Halle zu erfüllen. Denn direkt gegenüber dem Schulgebäude steht ein Grundstück zum Verkauf. Ob dieses allerdings für eine Sporthalle genutzt werden kann, ist offen.

Denn derzeit besteht für das Areal kein Baurecht. Im Flächennutzungsplan ist es als Grünfläche, im Bebaungsplan als Kampfbahn ausgewiesen, erläutert Vizebürgermeister Martin Runge (Grüne). Allerdings erinnert er daran, dass eine Änderung des Flächennutzungsplanes bevor steht und betont: „Die Gemeinde ist für eine weitere Sporthalle sicher aufgeschlossen.“

Zwar stehen Sportlern in Gröbenzell bereits in der Wildmoosstraße eine Drei- und eine Zweieinhalb-fach Halle zur Verfügung. Zudem können die Vereine die Turnhallen der drei Grundschulen nutzen.

Trotzdem gibt es immer wieder Engpässe, räumt Runge ein. Er könnte sich vorstellen, dass eine Halle an der Rudolf-Steiner-Schule außerhalb der Unterrichtszeiten auch den Vereinen Möglichkeiten zum Sporttreiben bieten könnte.

Der Geschäftsführer der Waldorfschule, Detlef Ludwig, würde sich für seine Schule eine Zweifachhalle wünschen. Interesse an dem Grundstück gegenüber habe man durchaus. Er betont aber auch, dass es noch keine Verhandlungen gegeben habe.

Der Bau einer solchen Halle sei auch eine Frage des Geldes, sagt er. Zwar sei ein Zuschuss des Freistaats Bayern zu erwarten, aber die Eltern müssten sich wohl an der Finanzierung beteiligen. Ludwig könnte sich auch vorstellen, dass ein Verein als möglicher Nutzer etwas beträgt.

Noch aber ist alles offen, noch existiert auch gar kein Plan für einen Hallenbau. Theoretisch wäre es für die Schule aber auch möglich, die Kosten für den Grundstückserwerb zu sparen und eine Halle auf dem Schulgrundstück zu bauen. 2006 gab es dafür bereits konkrete Pläne, doch die Mitgliederversammlung hatte diese dann aus ästhetischen Gründen abgelehnt. susanne schwind

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