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Eine flotte Sohle legte dieses Paar aufs Parkett.

Kleiderordnung schwarz-weiß

Das war der erste Fürstenfelder Galaball

Fürstenfeldbruck - 220 Tanzbegeisterte haben am Wochenende beim ersten Fürstenfelder Galaball gefeiert. Es ging elegant zu. Auch wenn sich nicht alle Gäste an die Kleiderordnung des Schwarz-Weiß-Balls hielten.

Wer eine rauschende Nacht erleben wollte, war beim ersten Fürstenfelder Galaball des Puchheimer Tanzsportclubs Alemana und des Tanz- und Turnierclubs München (TTC) richtig. 220 Tanzbegeisterte waren allesamt in eleganter Abendgarderobe erschienen. Auch wenn nicht alle sich an den Dresscode hielten und in schwarz oder weiß gekleidet waren. Vor der Türe bleiben musste niemand, wie Alemana-Vorsitzender Georg Stockinger sagt – auch wenn er im Vorfeld strenge Kontrollen angedroht hatte.

Fotos vom Fürstenfelder Galaball

Auch der amtierende Bürgermeister Erich Raff (r.) und Gattin Elke hatten Spaß beim Ball.

TTC-Präsident Peter Otto meinte: „Die Leute wollen ein gehobenes Niveau. Wir sind dem Wunsch von Herrn Stockinger, den Ball in Fürstenfeld wieder aufleben zu lassen, gern nachgekommen.“ Der Schwerpunkt liege ganz klar auf dem gepflegten Tanz. „Wir tanzen nie in Jeans, sondern immer nur in schönen Kleidern“, erklärte Alemana-Schatzmeisterin und Ehefrau des Vorsitzenden Birgit Stockinger.

„Der Stadtball und der Fürstenfeldball hatten Tradition“, sagte der amtierende Bürgermeister Erich Raff, der mit Gattin Elke den Galaball besuchte. Deshalb freue es ihn, dass beide nun in anderer Weise durch die beiden Tanzclubs wieder aufleben.

Roswitha Roiger tanzte mit ihrem Ehemann Dieter.

Dieter Roiger, und seine Gattin Roswitha aus Bruck meinten: „Ein Schwarz-Weiß-Ball hat so etwas Elegantes an sich, das ist toll.“ „Aber ich mag natürlich auch Maskenbälle“, erzählte die Bruckerin.

Die wiederum mag Gast Manfred Weiß nicht so gern. Er und seine Ehefrau Ingeborg sind Mitglieder im Puchheimer Tanzsportclub. „Ich habe mich als Kind schon nicht gern maskiert. Die Ankündigung hinsichtlich der Garderobe hätte meiner Meinung nach nur nicht so streng sein sollen, vielleicht wären dann doch ein paar mehr Gäste gekommen“, spielte Weiß auf die Besucherzahl an. Denn 370 Leute hätten im Stadtsaal Platz gehabt. Weiß und seine Frau sind leidenschaftliche Tänzer und froh, dass es in der Großen Kreisstadt endlich wieder einen eleganten Ball gibt.

Die Tanzfläche war gut gefüllt.

Eine Klasse seien auch die beiden Auftritte der Deutschen Vizemeister in den Lateinamerikanischen Tänzen, Sonja Schäufler und Engin Önder gewesen. Viel Beifall erhielt auch die JazzModernDance Formation „Sneakers“ mit Ornella de Masi. Den gesellschaftlichen Abschluss bildete die Münchner Francaise um Mitternacht.

„Es war eine gelungene Veranstaltung“, resümierte Alemana-Präsident Georg Stockinger am Sonntag. „Die, die da waren, waren alle voll des Lobes.“ Vor allem von der Tanzkapelle „Em zwo“ seien die Besucher begeistert gewesen. Und auch die Tombola sei gut angenommen worden. „Alle Lose wurden verkauft, kein Preis bleib übrig.“ Ob eine Wiederholung des Galaballs stattfinden wird? Dazu wollte sich Stockinger noch nicht äußern.

Dieter Metzler

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