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Nun darf der Kamel-Wallach doch in Bruck bleiben und wird nicht von seiner Herde getrennt.

Bürgermeister ändert seine Meinung

Wende im Zirkus-Streit: Kamel darf bleiben

Fürstenfeldbruck - Also doch: Das männliche Kamel des Zirkus Louis Knie muss nicht weggeschafft werden. Wie Bürgermeister Erich Raff nun entschied, darf der Wallach bei seiner Herde bleiben. 

Noch am Dienstag hatte der Rathauschef gesagt: Der Zirkus, der ohne Affen und Bären angereist war, darf trotz Widltierverbot in Bruck am Volksfestplatz gastieren. Ein männliches, kastriertes Kamel allerdings sollte weichen. Denn diese gelten als aggressiv. 

Nun darf das Tier doch weiter in Bruck bleiben. "Es wäre nicht gut, wenn man den Wallach von der Herde trennt", sagt Raff am Donnerstag auf Nachfrage. Die Tierärztin habe nach ihrem Ortsbesuch am Dienstag außerdem auch schriftlich festgehalten, dass das Kamel friedlich ist. "Das Landratsamt hat deshalb eine Ausnahme gemacht", so Raff. Eigentlich hätten die Zirkusleute eine Genehmigung für das Wüstentier gebraucht.  

vu

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