Ganz Nebenbei

What a day?

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Diesmal befasst sich das „Ganz Nebenbei“, die Lokalspitze im Tagblatt, mit einer sprachlichen Frage. 

Ich bin ja kein Gegner von Anglizismen. Sprachen, egal welche, waren immer schon fremden Einflüssen ausgesetzt und haben fremde Wörter assimiliert. Dass es vor allem das Englische ist, das sich ausbreitet, hat viele Gründe. So what. 

Ärgerlich ist aber der Trend, dass eine englische Satzkonstruktion 1:1 ins Deutsche übertragen wird, die es so nie geben dürfte. Vor allem auf Facebook sind immer öfter solche Wendungen zu lesen: „Was ein Tag“ oder „Was ein Konzert“. Im Englischen wäre „What a day“ völlig korrekt. Das im Deutschen bei dieser Konstruktion unbedingt notwendige „für“ schenken sich die Schreiber und empfinden sich dabei wahrscheinlich sehr weltbürgerlich. What a crock! Was für ein Schmarrn. 

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