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Die Kochinsel macht die Küche zum Zentrum der Wohnung.

wieserKÜCHEN: Reif für die Insel

In den letzten Jahren sind Küchen ins Zentrum des Wohnens gerückt. Als nahezu ideal für ein geselliges Miteinander beim Kochen hat sich die Kochinsel erwiesen.

In modernen Wohnungen und Häusern finden sich heute oft Küchen, die zum Wohn- und Essbereich hin offen sind und der ideale Rahmen für eine Kochinsel sind: Ein im Raum freistehender Koch- und Arbeitsbereich, der neben dem Kochfeld häufig auch eine Spüle sowie Arbeitsflächen und Stauraum enthält.

Das müssen Sie bei der Planung einer Kochinsel beachten

Beim Planen einer Kochinsel müssen sehr viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

  1. Wie viel Abstand muss zwischen Insel und Küchenzeile liegen?
  2. Welche Materialien können verwendet werden?
  3. Wie funktioniert das Anschließen von Strom, Gas und Wasser?
  4. Und welche Art von Dunstabzug bietet sich an?

Wir hatten die Gelegenheit, eine echte Küchenspezialistin zu diesem Thema zu befragen: Nicole Wieser, eine erfolgreiche Küchenplanerin bei wieserKÜCHEN in Fürstenfeldbruck, zugleich Mitglied der Geschäftsführung.

Aus Sicht der Fachfrau sind zunächst ein paar grundlegende Fragen zu klären: Soll nur das Kochfeld in die Insel oder auch die Spüle? 

Nicole Wieser: "Eine Insel sollte immer auch Platz zum Arbeiten/Abstellen bieten – rechts und links vom Kochfeld sollten also immer mindestens 45 cm "Spielraum" sein. Soll auch die Spüle in der Insel untergebracht werden, befindet sich die Hauptarbeitsfläche zwischen dieser und dem Kochfeld und sollte dann mindestens 80 cm breit sein. Ganz wichtig ist es auch, die Arbeitsplattentiefe zu bedenken – wie schnell spritzt beim Kochen mal Fett, Soße oder Wasser.

Damit diese Spritzer nicht auf den Boden oder auf der, eventuell hinter der Insel angesetzten, Theke landen, sollte eine Insel 90 cm tief sein. Alternativ kann man mit einer Erhöhung hinter dem Kochfeld arbeiten. Als Mindestabstand zwischen Zeile und Insel sind je nach Situation 110-120cm zu empfehlen–möchte man auch mal zu zweit in der Küche stehen und auch dann die Auszüge und Schubladen ungestört bedienen, sollte es sogar etwas mehr sein."

Was die Wahl des Materials für eine Arbeitsplatte angeht, hat Nicole Wieser zwei klare Favoriten: Granit oder Keramik. Diese eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften und der Verarbeitbarkeit besonders gut – grundsätzlich sei aber jedes Material möglich.

Auch auf die Frage nach den Anschlüssen für Strom, Gas (Kochfeld) und Wasser (Spüle) hat die Fachfrau eine Antwort.

Nicole Wieser:"Wer neu baut hat es leicht und kann alle benötigten Anschlüsse bereits im Rohbau passend anbringen oder vorsehen lassen. Ganz entscheidend ist hier aber die sorgfältige Planung: Was soll alles in der Insel untergebracht werden? Kochfeld, Spüle Beleuchtung oder sogar ein Dunstabzug? Brauche ich auch Steckdosen oder Lichtschalter – und wenn ja, wie viele, für was und wo? Bei Bestandsgebäuden geht man in der Regel über den Keller, um Anschlüsse dorthin zu legen, wo sie gebraucht werden. In beiden Fällen unterstürzen wir unsere Kunden und erstellen entsprechende Ausführungspläne."

Eine frühzeitige und präzise Planung sei auch im Hinblick auf den Dunstabzug wichtig.

Nicole Wieser:"Eine klassische Dunstabzugshaube über der Kochstelle ist die beste Wahl. Hier werden Dunstwrasen da aufgefangen, wo sie sowieso hinziehen: Warme Luft steigt nach oben – das ist Physik. Prinzipiell sind Abluftgeräte immer besser als Umluftgeräte – in Bezug auf Funktion, Anschaffungs- und Unterhaltskosten sowie Pflege. Gerade bei offenen Küchen ist der Abzug und damit die Lüftung immens wichtig, da sich sonst Gerüche und auch Fett im ganzen Raum verteilen und sich gerade in Polstermöbeln und Stoffen festsetzen."

Dieser Licht-Tipp ist besonders interessant – nicht nur für Kochinseln

Einen echten Expertinnen-Tipp hatte Nicole Wieser auf die Frage nach einer Licht-Idee für die Kücheninsel.

Nicole Wieser:"Licht ist ein ganz wichtiger Faktor – gerade in der Küche. In einem offenen Küchenraum soll die Beleuchtung einerseits für eine gemütliche Atmosphäre sorgen, aber an anderer Stelle auch richtig gute Ausleuchtung der Arbeitsflächen bringen. Dabei geht es nicht nur um Positionierung und Helligkeit, sondern auch um den Farbwiedergabeindex CRI der Leuchtmittel. Dieser sollte nicht unter 90 liegen, da sich sonst zum Beispiel Lebensmittel verfälscht darstellen – und das Auge isst schließlich immer mit! Eine schöne Möglichkeit, um Funktion und Ästhetik zu verbinden ist ein Lichtkoffer. Hier kann man direkte und indirekte Beleuchtung integrieren und so auch bei Renovierungen das Licht meist problemlos dort hinbringen, wo es benötigt wird."

Alles in allem ist eine Kochinsel ein echter Küchentraum – gut geplant macht sie das Kochen zum Erlebnis und die Küche zum Hingucker und zur Wohlfühloase. Bei wieserKÜCHEN wird gemeinsam mit den Kunden deshalb ganz genau überlegt, wie so eine Insel aussehen und was sie können soll. Und dann wird Schritt für Schritt entworfen, ohne die Kosten aus den Augen zu verlieren. "Wir planen Kochinseln, die gut funktionieren und in denen sämtliche Abläufe reibungslos sind. Die Anordnung muss stimmen – in erster Linie ist eine Küche und eben auch die Kochinsel ein Werkraum. Also steht die Funktion an erster Stelle und dann kommt die Optik. Funktion und ansprechendes Design gut und sinnvoll zu kombinieren, ist die Herausforderung und die Kunst zugleich. Wir Küchenspezialisten von wieserKÜCHEN nehmen diese Herausforderung immer wieder gerne an und erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden ihre individuelle Trauminsel.", so Nicole Wieser, die sich auf jeden Kunden freut, der "reif für die Insel" ist.

Mit wieserKüchen reif für die Insel: Impressionen

Kontakt

wieserKÜCHEN
Zadarstraße 6a
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141 - 26001
Web: www.wieser-kuechen.de

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