Und Prost! Michael Schweinberger, Geschäftsführer der Brauerei Maisach (l.), die Hallertauer Vize-Hopfenkönigin Helena Kreitmeir und Bürgermeister Andreas Magg kosten das Volksfestbier.

Programm vorgestellt

Wiesn-Attraktion auf Olchinger Volksfest

Olching - Nervenkitzel pur gibt es auf dem Olchinger Volksfest. Heuer wartet das Fest mit einer ganz besonderen Attraktion auf.

Nervenkitzel pur verspricht die Riesenschaukel X-Flight, die regelmäßig auf der Münchner Wiesen vertreten ist. Nun wird das Fahrgeschäft auch auf dem Olchinger Volksfest, das vom 20. bis 29. Mai stattfindet, zu Gast sein. Volksfestreferent Andreas Hörl ist stolz auf diesen Neuzugang, den er als „echtes Highlight“ bezeichnet.

Möglich gemacht hat das eine Baumaßnahme aus dem vergangenen Jahr. Durch die umfangreiche Sanierung ist der Volksfestplatz laut Hörl „wesentlich besser befahrbar und belastbarer geworden“. So gesehen stelle das 66. Volksfest eine Premiere da: „Es ist das erste auf dem neuen Untergrund“, so Hörl.

Fast könnte man meinen, auch deswegen würde das Fest um zwei Tage verlängert. „Von vorne und hinten“, wie Hörl schmunzelnd erklärt. Denn am 19. Mai wird Django Asül sein Programm präsentieren. Mit dem Vorverkauf sei man sehr zufrieden. Ähnlich voll werde es sicher auch am 30. Mai, wenn die Kolpingfamilie die „Cubaboarischen“ präsentiert. Echte Pfundskerle messen sich dann am 22. Mai auf dem Volksfestplatz. Dann findet die Bayerische Meisterschaft im Steinheben statt. Weitaus weniger schweißtreibend wird hingegen eine andere Veranstaltung. Am Tag des Sports am 28. Mai veranstalten die Schachfreunde Olching einen Tag der offenen Tür. „Schach ist Sport und Sport gehört zum Volksfest“, sagt dazu Hörl. Genauso wie seiner Meinung nach die Blasmusik ebenso ihre Berechtigung hat wie die vielen Showbands, die im Festzelt auftreten. Man habe Wert darauf gelegt, dass sie Stimmung bringen, es aber mit der Lautstärke nicht übermäßig übertreiben. Gleichwohl temperamentvoll wird es unter anderem bei der 11. Olchinger Schafkopfmeisterschaft zugehen, die am 21. Mai unter anderem vom Fürstenfeldbrucker Tagblatt veranstaltet wird. Stolz ist Hörl auch auf den Festzug. Denn wieder haben sich etliche Vereine gefunden, die mitmarschieren. In anderen Orten sei das nicht immer der Fall. „Nur noch Mammendorf leistet uns da erbittert Konkurrenz“, so Hörl. Man wolle mit dem Volksfest volkstümlich bleiben, führte der Referent weiter aus. Deswegen wird heuer auch am Bierpreis von 7,40 Euro nicht gerüttelt. Im nächsten Jahr werde das aber wohl nicht mehr möglich sein.

 Das Bier


Die Olchinger Stadträte haben das Volksfestbier vorab probiert. Michael Schweinberger, der seit Januar der neue Geschäftsführer der Brauerei Maisach ist, erklärte seinen Gästen die Historie des Märzenbiers. Wie der Name schon sagt, wurde dieses ursprünglich im März gebraut, da laut der bayerischen Brauordnung von 1539 nur zwischen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) gebraut werden durfte. Dies war der erhöhten Brandgefahr im Sommer sowie der notwendigen Temperatur von unter zehn Grad zur Herstellung von Bier geschuldet. Auch beim Olchinger Volksfestbier handelt es sich um ein Märzenbier. Dieses zeichnet sich durch eine etwas höhere Stammwürze und einen leicht höheren Alkoholgehalt aus. Als besonderer Gast war heuer die Hallertauer Vize-Hopfenkönigin Helena Kreitmair mit von der Partie bei der Starkbierprobe

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