Windschiafe Musk zur Passionszeit

Fürstenfeldbruck - Auf ganz besondere Weise konnten sich die Gläubigen der Pfarrei St. Bernhard am dritten Fastensonntag mit der Passion Christi auseinander setzen.

Unter dem Titel "Gekreuzigt, gestorben und begraben" gestaltete die Gruppe "Windschiaf" einen nachdenklichen Abend mit Liedern, Texten und Bildern in der Pfarrkirche St. Bernhard. Rund 60 Besucher hatten sich zu der einstündigen Meditation versammelt.

"Windschiaf", das sind die drei Theologen und Hobbymusiker Christoph Müller, Martin Obermeyer und Walter Hechenberger. In der Pfarrei St. Bernhard ist Hechenberger vielen als Pastoralreferent bekannt. Das Trio kennt sich bereits seit Studientagen. Gemeinsam Musik machen sie seit nunmehr 13 Jahren. Im Lauf der Jahre haben sie viele Lieder selbst geschrieben. Spielweise und Musikrichtung sind "windschiaf", wie sie selbst sagen. Ihr Stil spiegelt einen lebendigen Mix aus Folk, Blues, Rock und Liedermacher ­ gitarrenlastig und alles in bayerischer Mundart.

Die Texte der in St. Bernhard gespielten Lieder waren allesamt sehr persönlich, mitten aus dem Leben gegriffen. "Da stecken Geschichten dahinter", sagte Hechenberger. So erzählten sie etwa sehr anrührend vom Verlust eines geliebten Menschen, vom Alleingelassenwerden, von Trauer, von Zweifeln, vom Glauben und von der Liebe. Dazwischen wurden mit Bedacht zusammengestellte Passagen zum Leidensweg Christi aus dem Johannes- und aus dem Markus-Evangelium vorgetragen.

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