S 4 hat im Wirtschaftsausschuss keine Chance

Fürstenfeldbruck/München - Das Gespräch im Wirtschaftsausschuss des Landtags über die S 4-Sprinter hat nichts Zählbares für die Region gebracht.

Allenfalls könnte 2014 ein zusätzlicher Zug in den Morgenstunden eingesetzt werden. Das berichtete Landrat Thomas Karmasin nach der Sitzung, der er beigewohnt hatte und in der der Landtagsabgeordnete Herbert Kränzlein (SPD) die Sachlage vorgetragen hatte. Pikant: Kränzlein beantragte Rederecht für Karmasin, was dessen Parteifreund und Ausschuss-Vorsitzender Erwin Huber aber ablehnte.

Der Ausschuss verwies auf die geltende Beschlusslage (erst zweite Stammstrecke, dann Ausbau S 4) und lehnte die Sprinter ab. Die Landespolitiker, so Karmasin, verlassen sich in dieser Frage stark auf das zuständige Ministerium, dessen Aussagen leider aber unscharf seien. Hoffnung setzt Karmasin, der die Sitzung als enttäuschend erlebte, jetzt noch in die Fortschreibung des Sprinter-Gutachtens, die durchaus Chancen mit sich bringe. Karmasin:„Wir müssen denen weiter auf den Wecker gehen“.

Herbert Kränzlein beklagte nach der Sitzung ebenfalls die dürftigen Informationen aus dem Wirtschaftsministerium, dessen Haltung nicht von guten Sachargumenten getragen sei, und kam erneut zum Schluss: „Die wollen einfach nicht.“ Auch in den Abendstunden gebe es sehr wohl Bedarf für Verbesserungen. Er ist überzeugt, dass es auf Kreis-Ebene wieder zu einer gemeinsamen Resolution kommen wird. Gottfried Obermair (FW), der die Sitzung ebenfalls verfolgte, denkt an eine erneute Petition. st

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