Zeichen gegen Ausbeutung: Gröbenzell soll Fair-Trade-Gemeinde werden

Gröbenzell - Die Gröbenbachkommune wird wohl zur Fair-Trade-Gemeinde.

Es wird also verstärkt darauf geachtet, dass fair gehandelte Produkte angeboten werden. Der Gemeinderat hat dazuseine Bereitschaft signalisiert.

Den Antrag hatte die Agenda-21-Gruppe gestellt. ,Sie wird auch die notwendigen Voraussetzungen dafür in die Wege leiten. Denn um Fair-Trade-Gemeinde zu werden, muss die Kommune einige Kriterien erfüllen. So müssen mindestens vier Einzelhandelsgeschäfte und zwei Gastronomiebetriebe Produkte aus fairem Handel anbieten. Schulen, Vereine und Kirchen müssen regelmäßig Aktivitäten zum Thema fairer Handel durchführen. Zudem muss die Kommune bei ihren Sitzungen Fair-Trad-Produkte anbieten, auch Kaffee. „Dieses Kriterium werden wir aber nicht erfüllen“, stellte Bürgermeister Dieter Rubenbauer (CSU) klar. Denn Kaffee wurde bisher während den Sitzungen noch nie angeboten. Und er wird es auch nicht werden. Ein Zeichen gegen Ausbeutung hat der Gemeinderat bereits gesetzt. Auf Antrag von Peter Falk (SPD) dürfen auf dem Friedhof nur noch Grabsteine aufgestellt werden, die nicht von Kindern unter ausbeuterischen Bedingungen gefertigt worden sind.

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