Volksfest

Zeltaufbau vom Gerüst bis zum Glühbirndl

Fürstenfeldbruck - Es ist 31 Meter breit und 50 Meter lang. 2000 Gäste finden darin Platz. Und draußen können nochmal 1100 Männer und Frauen sitzen. Doch wie baut man so ein riesiges Festzelt auf?

Zwei Wochen dauert es, um das Bierzelt der Wirtsleute Römersperger/Richter komplett herzurichten. Das Gerüst - das Skelett des Zeltes - steht schon nach zwei Tagen. Vorarbeiter Waldemar Kicinski ist ein alter Hase, wenn’s um den Aufbau geht: „Ich arbeite jetzt im 15. Jahr in diesem Gewerbe“, erzählt der geprüfte Zeltmeister. „Lkw-Fahren und Zeltaufbauen, das liegt mir einfach, ich möchte gar nichts anderes mehr machen.

Als allererstes werden die Einzelteile für das Festzelt angeliefert und zusammengebaut. Einen ganzen Tag lang werden die Binder mittels Seilwinde und Hanomag in Position gebracht. Unzählige Querstreben müssen verschraubt werden. Jeder Binder ist auf beiden Seiten mit vier Ankern im Boden des Volksfestplatzes gesichert. Jeder dieser Anker steckt 90 Zentimeter tief im Boden. „Die ersten vier Binder aufzustellen, ist das Schwierigste und kostet am meisten Zeit“, weiß Kicinski. Dann geht’s flott voran: Schon am Nachmittag steht das Gerüst.

Tags darauf geht es ans Eingemachte: die ersten Arbeiten im Innenbereich. Die fleißigen Helfer verlegen den Holzboden, dekorieren den Festzelthimmel, montieren die Verschalungen für die Boxen und bauen die Musikbühne auf. Im Laufe der zweiten Aufbauwoche muss die Küche installiert und der Ausschank vorbereitet werden. Thomas Drexler dekoriert den Innenraum. Der Dekorateur kümmert sich darum, dass alle Birndln an den Lichterkränzen brennen und hängt Fahnen und Girlanden auf. (akk)

Hier wird das Volksfest aufgebaut

Bilder: Hier wird das Volksfestzelt aufgebaut

Bilder: Hier wird das Volksfestzelt aufgebaut

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