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Bär Benn

Das Gericht entscheidet im Eilverfahren

Bär Ben darf im Gnadenhof bleiben

Fürstenfeldbruck/Plattling – Kurz nach dem Wirbel in Bruck ist der österreichische Nationalzirkus Bär Ben wohl endgültig los. Ein Gericht hält die zunächst beanstandete Beschlagnahmung nun für rechtens.

Der Zirkus hatte gegen die Wegnahme des Bären beim Verwaltungsgericht in Regensburg Einspruch erhoben. Die Richter bemängelten dann Formfehler bei der Beschlagnahmung, berichtete die Tierschutzorganisation Peta. Sie war damit erstmal ungültig.

Dann aber die Wende: Dem zuständigen Landratsamt gelang es laut Moosburger Zeitung, die Formfehler zu beheben. Im Eilverfahren entschied ein Gericht: Sie hat Rechtskraft. Ben soll in einem Gnadenhof leben.

Begründet worden war die Beschlagnahmung mit der schlechten Versorgung des deutschlandweit letzten in einem fahrenden Zirkus lebenden Bären. Zu ihr war es gekommen, als der Zirkus in Bruck gerade seine Zelte abbrach. Hierher hatte er Ben wegen des städtischen Wildtierverbots nicht mitbringen dürfen.

Tierschützer hatten die Stadt vergeblich aufgefordert, dem Zirkus die Gastspiel-Genehmigung für den Volksfestplatz wieder zu entziehen. Bruck folgte dem nicht – auch aus Sorge vor juristischen Schritten des Zirkus.

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