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Zu schnell und ohne Genehmigung: Polizei zieht E-Scooter aus dem Verkehr

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E-Scooter
Ein junger Mann auf einem E-Scooter © Symbolfoto: dpa / Roland Weihrauch

Die Polizei in Germering hat den E-Scooter eines Pasingers sichergestellt. Das Gerät hat keine Zulassung in Deutschland.

Germering - Die Münchner Polizei ist mit dem Thema E-Scooter immer wieder beschäftigt. Bislang musste sie 400 alkoholisierte Scooter-Fahrer aus dem Verkehr ziehen. Für die Germeringer Polizei war der Vorfall am Mittwoch nun der erste E-Scooter-Einsatz. 

E-Scooter schneller als 30 Stundenkilometer

Einer Zivilstreife fiel gegen 19.20 Uhr in der Frühlingsstraße ein ziemlich schnell fahrender junger Mann mit seinem E-Scooter auf. Die Kollegen staunten nicht schlecht, als die Tachonadel ihres Fahrzeugs deutlich über 30 Kilometer in der Stunde anzeigte, als sie sich unmittelbar hinter dem Scooterfahrer befanden, berichtet Germerings PI-Sprecher Andreas Ruch. 

E-Scooter ohne Genehmigung

Da dieser kein Kennzeichen auf seinem Gefährt hatte, stoppten sie ihn kurze Zeit später. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, verfügte der E-Scooter mit der Bezeichnung Wizard 2,0 über keine Typengenehmigung, das heißt der Scooter ist in Deutschland gar nicht zulassungsfähig, weil der Hersteller beim Kraftfahrbundesamt bislang keine Zulassung beantragt hat. Der aus München-Pasing stammende junge Mann durfte nicht weiterfahren. Der Scooter wurde sichergestellt. Den 23-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen eines Zulassungsverstoßes und eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetzes. „Positiv aus polizeilicher Sicht ist zumindest der Umstand, dass der junge Mann wenigstens nicht alkoholisiert war“, heißt es im Bericht.

Mehr zum Thema E-Scooter findet sich hier.

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