Gerade im Winter ist es schwer, die Miete samt Heizkosten aufzubringen. Daher will die Stadt nun die Hälfte der Kosten tragen und so das Anmieten der Marthabräuhalle attraktiver machen. foto: huber

Zuschuss lockt Vereine in die Marthabräuhalle

Fürstenfeldbruck - Wenn Vereine die Marthabräuhalle für eigene Veranstaltungen mieten wollen, gewährt die Stadt einen Zuschuss. Damit will sie verhindern, dass immer mehr Clubs abwandern.

Oft sind Räume in Fürstenfeld belegt, oder den Vereinen zu teuer. Anstatt sich in der Kreisstadt nach anderen Räumlichkeiten umzuschauen, gehen sie in die Bürgerhäuser von Emmering und Mammendorf. Daher beantragte Festreferent Markus Droth (CSU) nun, die Marthabräuhalle ins Förderprogramm einzubeziehen, um eine Alternative für Veranstaltungen mit 200 bis 400 Personen anzubieten.

In Gesprächen zeigten sich Wirt und Brauerei offen für den Gedanken. Vor allem im Winter sei es ein Problem, rentable Veranstaltungen zu machen, denn dann kommen zu den 350 Euro Miete nochmal 600 Euro Heizkosten, berichtete OB Sepp Kellerer (CSU). Daher will die Stadt nun zur Seite springen. Sie gewährt künftig 50 Prozent der Mietkosten. Bei einem Umsatz von bis zu 1000 Euro verlangt der Wirt die volle Miete, bis 2000 Euro fallen zwei Drittel, bis 3000 Euro ein Drittel an. Verdient der Wirt über 3000 Euro, wird keine Miete berechnet und die Stadt braucht nicht einzuspringen. „Auch die Brauerei gibt einen Zuschuss von 100 Euro“, berichtete der OB. Weitere Anreize: Die Vereine können auch nur Getränke abnehmen und Speisen sowie Geschirr selbst mitbringen. (imu)

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