Im östlichen stadtgebiet

Zweite Brucker Feuerwache wird gebaut

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Fürstenfeldbruck - Die Stadt bekommt ein zweites Feuerwehrhaus. Die Idee, Berufs-Rettungskräfte einzusetzen, ist vom Tisch. Jetzt startet die schwierige Suche nach Grundstücken.

Es wird vorerst keine Berufsfeuerwehr in Bruck geben. Das bestätigt der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) auf Tagblatt-Nachfrage. Am Dienstag hatte der Haupt- und Finanzausschuss nicht öffentlich über das Thema beraten. Der Hintergrund: Die Brucker Feuerwehr erreicht im Ernstfall nicht alle Gebiete der Stadt innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist von zehn Minuten. Kritisch wird es im Osten der Stadt, beispielsweise im Gebiet rund um die Klinik. Das war durch den von der Stadt in Auftrag gegebenen sogenannten Feuerwehrbedarfsplan bereits im Frühjahr 2016 klar geworden. Doch seitdem war nicht viel passiert. Das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern rückten der Stadt auf den Pelz. Sie forderten eine Redaktion.

Weil in den jüngsten Verhandlungen auch über Grundstücke, die in Frage kommen, beraten wurde, war die Sitzung nicht öffentlich. „Es sind sieben Areale im Gespräch“, verrät der Bürgermeister nach der Besprechung. Jetzt müsse man mit den betroffenen Eigentümern sprechen. „Sind die überhaupt generell bereit zu verhandeln? Das müssen wir als erstes herausfinden.“ Außerdem sollen Gebiete geprüft werden, die die städtische Gesellschaft Bima verwaltet. Ein großes Feld an der Flurstraße neben der Gärtnerei Würstle, das in Frage kommt, gehört sogar der Stadt.

Im weiteren Verlauf müsse man immer wieder mit den Verantwortlichen der Feuerwehr abklären, ob die angedachten Areale sinnvoll situiert sind. Stadtbrandinspektor Michael Ott arbeitet eng mit dem Rathaus zusammen. Er sagt: „Mir ist wichtig, dass jetzt ein Anfang gemacht wird.“ Immerhin hinge man seit einem Dreivierteljahr in der Luft.

Doch Ott und Raff sind sich einig: „Es wird nicht einfach.“ Grundstücksverhandlungen ziehen sich erfahrungsgemäß ziemlich. „Aber die Feuerwache hat für uns jetzt Priorität eins“, versichert Raff. Parallel zur Suche nach einem Areal soll die Bauleitplanung bereits anlaufen – so kann die Stadt Zeit sparen. Vorerst bleibt weiter viel Platz für Diskussionen. Voraussichtlich am 31. Januar wird der Stadtrat noch einmal über das Thema beraten.

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