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Neuer Wohnraum wird an der Krankenhausstraße geschaffen – acht Häuser sind bereits fertig.

Konzept bekommt immer noch Gegenwind

30 neue Häuser an der Krankenhausstraße

Garmisch-Partenkirchen - Der Fortschritt ist sichtbar. An der Siedlung an der Krankenhausstraße im Herzen von Garmisch geht's mit großen Schritten vorwärts. Die ersten Bewohner sind eingezogen. 

Die Siedlung an der Krankenhausstraße im Ortsteil Garmisch ist immer noch eine Baustelle – und trotzdem kommt allmählich Leben in die neu errichteten Häuser. Im Appartement-Hotel „quartier“, das daneben entsteht, wird dagegen noch eifrig gearbeitet.

Sonja Vonk wohnt mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann in einer der modernen Doppelhaushälften. „Innen ist alles fertig, außen ist es noch eine Baustelle“, sagt die Mutter. „Gerade wird bei uns alles noch mit Holz verschalt.“ In ihrem neuen Zuhause wohnt sie mit ihrer Familie bereits seit Ende Januar. „Wir haben 140 Quadratmeter. Es ist super-schön hier zu sein, einfach großartig.“

Acht Häuser von den geplanten 30 sind fertig, fünf davon bezogen. „Das sind auch Familien“, erzählt Vonk. „Wenn alles fertig ist, werden hier 28 Kinder wohnen“ – für ihre zwei Kleinen natürlich ein Traum. Einige ältere Paare haben die moderne Siedlung im Herzen Garmisch-Partenkirchens jedoch auch für sich entdeckt. Was sie mit ihren jüngeren Nachbarn verbinden wird, ist ein Gemeinschaftsgarten. Kontakt zwischen Neu und Alt zu schaffen, das ist die Idee des Architekten Theo Peter. Sie spiegelt sich sowohl im Wohnkonzept an der Krankenhausstraße, wie auch im Design der Gebäude wieder. Peters Ziel: Modernen, hochqualitativen Wohnraum schaffen, der sich trotzdem in das Bild der Umgebung einfügt.

Das strebt er auch beim Hotel an. Dort ist jedoch noch keines der 18 Appartements bezugsfertig. Die hochmodernen Wohneinheiten befinden sich in einem Anbau, der an die alte Villa an der Gartenstraße anschließt. In dieser werden eine Rezeption, Tagungsräume und ein Café entstehen. Im September diesen Jahres soll das Aparthotel eröffnet werden – buchen kann man bereits auf der Hompage.

Obwohl das Konzept von Siedlung und Hotel sinnvoll erscheint, bekommt es immer noch Gegenwind. „Viele laufen durch den Garten, drücken sich an den Fenstern die Nase platt und sagen, dass es schrecklich aussieht, nicht hierher passt“, erzählt Vonk. „Ich denke, das ist die Angst vor dem Neuen und Modernen.“ Sie hofft, dass sich das verläuft, wenn alles fertig ist.

Franziska Kiefl

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