Ärger um Förderkinder: Wallgau sucht Lösung

Wallgau - Bürgermeister Zahler lenkt ein: Mit der KJE will der Wallgauer Rathauschef eine Lösung für die zwei Förderkinder aus seinem Ort finden. Damit sie nicht auf der Straße stehen...

„Wir nehmen nicht in Kauf, dass die Familien alleine gelassen werden.“ Das verspricht Wallgaus Bürgermeister Hansjörg Zahler (CSU) den Eltern von Förderkindern aus seinem Dorf.

Darin waren sich alle Lokalpolitiker einig, wie sich in der Gemeinderatsitzung zeigte. Deshalb will die Kommune nun Gespräche mit der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe (KJE), dem Träger des Garmisch-Partenkirchner Integrationskindergartens, suchen. „Wir werden mit den Vertretern über eine Übergangslösung reden“, sagt der Rathauschef.

Er will verhindern, dass die beiden betroffenen Kinder im Sommer 2012 keinen geeigneten Betreuungsplatz haben. Wie berichtet, müssen sie die Garmisch-Partenkirchner Einrichtung im kommenden Jahr verlassen, nachdem sich ihre Heimatgemeinde Wallgau nicht an den Kosten für den Neubau des Integrationskindergartens beteiligt hat.

Widerstand hatte sich bei den Eltern geregt. Sie möchten, dass ihr Nachwuchs weiterhin dort betreut wird. Noch einmal betonte der Bürgermeister, dass „diese Lösung, die gefordert wird, momentan nicht möglich ist“. Der Kommune fehlt das Geld für eine Beteiligung. Auch darin seien sich alle Gremiumsmitglieder einig.

Trotzdem will er versuchen, eine Einigung mit der KJE zu finden. Denn „keinem hier im Ort ist das Schicksal der Kinder egal“.

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