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Kommt nach Garmisch-Partenkirchen: AfD-Chefin Frauke Petry.

„Jeder kann in seinen Betrieb lassen, wen er will"

Petry-Besuch: Gaststättenverband übt keinen Druck aus

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Garmisch-Partenkirchen - AfD-Chefin Frauke Petry spricht im Gasthof Rassen in Garmisch-Partenkirchen. Angeblich handelt der Wirt damit entgegen einer Empfehlung des Hotel- und Gaststättenverbands. Doch dessen Kreisvorsitzender dementiert, dass es eine solche gibt. 

Wolfgang Zunterer wäre bei der Morgenlektüre des Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatts fast die Zeitung aus den Händen gefallen. So sehr wunderte sich der Kreisgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands über die Aussagen von Helmut Filser. Der Stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Oberbayern Süd/West der Alternative für Deutschland (AfD) hatte behauptet, es existiere ein Schreiben an Gastwirte durch den Hotel- und Gaststättenverband, das empfehle, die AfD nicht zu bewirten.

 „Ein solches kenne ich nicht“, sagt Zunterer klipp und klar, „weder vom Kreisverband, noch vom Bayerischen oder vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Wenn Herr Filser es hat, hätte ich es gerne.“ Er hat es – und Zunterer hat’s bekommen. Mit diesem Papier rechtfertigte Filser den Versuch, die Gaststätte, in der die AfD-Vorsitzende Frauke Petry am 10. Juni sprechen wird, geheim zu halten. Zunterer macht deutlich, dass es die Vertragsfreiheit gibt. Auch Druck werde von Verbandsseite nicht aufgebaut: „Jeder kann in seinen Betrieb lassen, wen er will."

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