Derzeit viel im Einsatz: der ADAC-Rettungshubschrauber. dpa

Aidlinger (30) überlebt Absturz nicht

Garmisch-Partenkirchen - Die Rettungsaktion lief am Mittwochabend stundenlang: Am Ende konnte die Bergwacht einen Aidlinger (30) nurmehr tot bergen.

Am Ende blieb nur die traurige Gewissheit: Der Bergsteiger, der am Mittwochnachmittag im Oberreintal abgestürzt ist, hat den Unfall nicht überlebt. Die Rettungskräfte konnten den 30-Jährigen nurmehr tot am Zundernkopf bergen. Wie sein Wanderpartner kommt der Mann aus dem nördlichen Landkreis.

Der Aidlinger war, wie berichtet, zusammen mit einem 34-jährigen Ohlstädter im Wettersteingebirge unterwegs. Dort wollten sich die beiden am Ende einer Kletterroute abseilen. Bei den Vorbereitung dazu passierte das Unglück. Der 30-Jährige stürzte ab, fiel rund 150 Meter tief über senkrechtes Gelände und blieb auf einem Felsband liegen. Dabei zog er sich nach Poilzeiangaben so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb. Andere Bergsteiger sahen das Drama und verständigten gegen 15 Uhr die Bergwacht.

An der aufwändigen Rettungsaktion, die bis in die Abendstunden dauerte, waren auch die Polizei und die Hubschrauer Christoph Murnau und Edelweiß 7 beteiligt. Dabei wurde zunächst der Wanderpartner nach einer Kaperbergung aus der Wand geflogen.

Dann musste die Rettungskräfte zunächst mit einem Statikseil rund 150 Meter zu dem verunglückten Aidlinger und dann weitere 100 Meter zum Fuß der Felswand abgelassen werden. nah

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