Beliebter Schauspieler aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist tot

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Der perfekte Ort für einen Adventsmarkt ist die Sonnleiten oberhalb von Wallgau. Dort sollen Besucher am letzten November-Wochenende die Vorweihnachtszeit mit allen Sinnen genießen. foto: tomaschek

Alles, nur "kein Kitschmarkt"

Wallgau - Einen ganz besonderen Adventsmarkt will "Wallgau aktiv" auf die Beine stellen: Ein Angebot für alle Sinne. Dabei greift der Verein auf einen bewährten Standort zurück...

„Es soll richtige Gemütlichkeit aufkommen“, sagt die Vorsitzende des Vereins „Wallgau aktiv“, Vroni Stelzl. Darum organisiert die neue Gruppe mit derzeit 30 Mitgliedern für Samstag, 29., und Sonntag, 30. November, ein besonderes Angebot zum Start in die besinnliche Zeit: Einen Adventmarkt der Sinne an der Sonnleiten.

Sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen: Die Besucher sollen diese Zeit ganz bewusst genießen. Dazu passt das Ambiente der Sonnleiten, hoch über Wallgau mit den vielen historischen Bauernhäusern, perfekt. Bei der 1250-Jahr-Feier des Ortes im August 2013 bildete die Straße den besonderen Rahmen für das Jubiläum. Viele Anwohner öffneten ihre Türen, zeigten Holzschnitzereien, das Wagner-Handwerk oder die Käseherstellung. Das Angebot kam bei den tausenden Gästen bestens an, alle Dorfbewohner halfen zusammen. Der Geist dieser Großveranstaltung wirkt in Wallgau weiter. „Es ist wieder ein richtiger Zusammenhalt spürbar“, sagt Stelzl erfreut. „Alle knien sich rein.“

Das ist auch nötig, um das umfangreiche Programm zu stemmen. Natürlich gehören wieder viele offene Türen der alten Bauernhäuser dazu: Ein Instrumentenbauer zeigt seine Kunst, ein Wagner sein Handwerk und Holzschnitzer Fritz Walter seine Tradition. Dazu spielen Stubenmusi-Formationen in drei Häusern. Insgesamt erwarten die Gäste 42 Attraktionen. Dazu gehört auch eine Herbergsuche, die die Isartaler Kommunionskinder zusammen mit Mittenwalds Militärpfarrer Norbert Sauer aufführen. Sie endet bei der lebenden Krippe im Pfarrgarten.

Neben zahlreichen Ortsvereinen und privaten Standbetreibern, die Kulinarisches und Kreatives anbieten, mischt sich auch ein Marktwächter unter die Gäste. Walter Brackenhofer schlendert im historischen Gwand umher und begleitet die Besucher an beiden Abenden zum Ende des Adventsmarktes zum Schlummertrunk ins Hirtenhäusl und zum Konzert in die Pfarrkirche ein.

Für die musikalische Umrahmung sorgen die Bläser der Musikkapelle, für die richtige Stimmung Christine Gerg. „Sie ist unser Kreativ-Kopf“, erzählt Stelzl. Aus Schwemmholz, dass Wallgaus Schul- und Kindergarten-Kinder extra noch sammeln, bastelt sie einen großen Kranz mit einer Kerze, der am Teich aufgestellt wird und den ersten Advent ankündigt. Zudem gibt es Schmuck, Kerzen und Lichter an der ganzen Sonnleiten und an den Ständen. „Die Stimmung soll passen, wir wollen keinen Kitschmarkt“, untermauert die Vereinschefin. „Die Besucher sollen ihre Sinne wieder spüren und auf sie hören in dieser hektischen Zeit.“ Und sie bei einem Rundgang an Wallgaus schönster Straße bewusst erleben. Jeden einzelnen Sinn.

(nine)

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