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Wasserspaß zu ermäßigten Konditionen gibt’s ab 1. Dezember für Alpenwelt-Gäste im Leutascher Alpenbad.

Aus eins mach' drei

Neues Bade-Angebot für Alpenwelt-Gäste

Oberes Isartal - Alpenwelt-Karwendel-Gäste können ab 1. Dezember Bäder in Garmisch-Partenkirchen, Leutasch und Seefeld einmal gratis beziehungsweise zu ermäßigten Preisen nutzen. 

Noch vier Wochen bis zur Schließung des maroden Mittenwalder Karwendelbads – für viele Vermieter ein Horrorgedanke. Denn nicht wenige von ihnen fürchten, dass enttäuschte Kurgäste deswegen künftig einen Bogen um den schwimmbadlosen Geigenbauort machen werden. Ein Irrglaube, wie die Geschäftsführerin der Isartaler Tourismus-GmbH findet. „Es wird keine großen Abwanderungen geben“, versichert Sabrina Blandau. „Unsere Erfahrung zeigt, dass unsere Gäste ohnehin sehr mobil sind.“ Schon jetzt finde ein reger Austausch statt. Soll heißen: Urlauber auf dem Seefelder Plateau besuchen ebenso die Alpenwelt Karwendel wie umgekehrt.

Das soll auch so bleiben, nicht zuletzt deshalb, weil Blandau mit einem neuen Angebot für Urlauber in den drei Alpenwelt-Karwendel-Gemeinden Mittenwald, Krün und Wallgau aufwarten kann: der Modifizierung der Gästekarte. Dieser zufolge können deren Inhaber, die mindestens drei Tage im Oberen Isartal nächtigen, ab 1. Dezember folgende Leistungen in Anspruch nehmen: entweder einmal freier Eintritt im Garmisch-Partenkirchner Alpspitz-Wellenbad oder ein Besuch zu ermäßigten Konditionen (5,75 Euro weniger) im Alpenbad Leutasch oder Erlebnisbad Seefeld. Das ist das Ergebnis der Kooperationsgespräche mit der Olympiaregion Seefeld und Garmisch-Partenkirchen. „Ich sehe das als überregionales Angebot“, betont Blandau. Dieses gilt zunächst bis Ende 2018.

Der Unterschied zum bisherigen Gästekarten-Service ist, dass Urlauber neben einer Gratisfahrt mit dem Kranzberg-Sessellift und dem kostenlosen Nutzen des Wanderbusses nun bei der Wahl des Schwimmbads unter den drei genannten Alternativorten auswählen können. Bei der bisherigen Leistung war ein einmaliger Nulltarif-Besuch im Karwendelbad eines der zentralen Angebote.

Doch solche Lockmittel kosten natürlich Geld. Der Isartaler Tourismusverbund subventioniert laut Blandau die Gästekarte jährlich mit einem sechsstelligen Betrag, zum Teil über die Einnahmen durch die Kurtaxe.

In puncto Planschvergnügen soll aber mit Garmisch-Partenkirchen, Leutasch und Seefeld noch nicht Schluss sein. „Es wird versucht, das Angebot zukünftig auf weitere Kooperationspartner auszuweiten“, kündigt die Geschäftsführerin an.

Übrigens: Auch Wasserratten von hierzulande sollen nicht zu kurz kommen. Der Mittenwalder Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU) bestätigt, dass momentan auch mit den Nachbarorten der Alpenwelt Karwendel über spezielle Einheimischen-Tarife verhandelt werde. Ein endgültiges Ergebnis dieser Gespräche soll demnächst bekanntgegeben werden.

Christof Schnürer

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