Mit schwersten Verletzungen ins UKM

Alpspitze: Mann stürzt 100 Meter in die Tiefe

Garmisch-Partenkirchen - Bergtour mit schlimmen Ende: Ein 49-Jähriger ist auf der Ostflanke der Alpspitze in die Tiefe gestürzt. Er hatte sich womöglich verstiegen. 

Ein tragischer Unfall hat sich am Samstag auf der Ostflanke der Alpspitze in Garmisch-Partenkirchen ereignet. Ein 49-jähriger Mann aus Willstätt in Baden-Württemberg musste nach seinem 100 Meter tiefen Absturz mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber ins Unfallklinikum Murnau geflogen werden.

 Der Notruf war gegen 10 Uhr vormittags auf der Rettungsleitstelle der Bergwacht eingegangen. Zwei Männer, die das Unglück mitbekommen hatten, alarmierten die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Polizei Garmisch-Partenkirchen hatten die Bergsteiger den Mann bei seinem Fall in die Tiefe gehört, jedoch nichts gesehen. Drei Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und eine Notärztin flogen mit dem Hubschrauber Christoph Murnau ans Oberkar auf 2618 Metern Höhe, um den Abgestürzten zu versorgen. 

Da der Mann schwerste Verletzungen aufwies, wurde zusätzlich die Alpine Einsatzgruppe der Polizei verständigt, die kurz darauf mit dem Hubschrauber Edelweiß am Unfallort eintraf. Die ersten Ermittlungen der Beamten ergaben, dass sich der Baden-Württemberger bei seiner Tour womöglich verstiegen hatte und aus diesem Grund auf unwegsames Gelände geraten war. Im brüchigen Gestein hatte er vermutlich den Halt verloren und war in die Tiefe gefallen.

Magdalena Kratzer

Rubriklistenbild: © dpa

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