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Kein seltenes Bild: Oft werden die Flaschen neben dem Container abgestellt. 

Vorschlag der Bürger nicht geeignet

Altglas-Container sorgt für Ärger

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Oberau - Die Anwohner sind genervt: Immer wieder werden sie durch großen Lärm belästigt. Jetzt sucht die Gemeinde nach einem Alternativ-Standort. 

Er ist den Anwohnern ein Dorn im Auge. Der Altglas-Container erregt ihre Gemüter. Immer wieder kracht und klirrt es am Erlenweg in den Abendstunden oder sonntags. Schon einmal haben sich die Betroffenen darüber bei der Gemeinde Oberau beschwert. Damals, im vergangenen Januar, hatte das Gremium den Antrag vertagt. Jetzt stand er wieder zur Debatte – mit einer Ergänzung. Denn nicht nur die Lärmbelästigung sorgt für Unfrieden, sondern auch, dass etwa Kartons daneben abgestellt werden. Die Anlieger wünschen eine Verlegung an einen anderen Standort.

Über 20 Unterschriften haben sie gesammelt, um dem Anliegen mehr Bedeutung zuzumessen. Wo der Container ein neues Zuhause finden könnte, schlugen sie der Gemeinde bereits vor: südlich des Bahnübergangs Richtung Golfplatz (Werdenfelser Straße). Nach Ansicht der genervten Bürger sei das auch kein zentraler Platz, würde aber gehen, weil die meisten ihre Flaschen ohnehin mit dem Auto anliefern. Bürgermeister Peter Imminger (CSU) ist wenig begeistert von diesem Standort. Er befürchtet, dass sich bei einer Verlegung die dort betroffenen Anlieger beschweren. „Den will doch keiner vor der Tür haben.“ Denn schon im Schreiben der Erlenweg-Anwohner heißt es, dass es sich neben dem Lärm um keinen „optischen Wohngenuss“ handelt, den auch eine Bepflanzung nicht verbessert.

Günter Meck (CSU) hat sich in der Zwischenzeit umgehört, wie andere Gemeinden die Standort-Frage lösen. Demnach handhabt es Eschenlohe so, dass der Container am Ortsrand liegt. Eine Möglichkeit, mit der sich Imminger anfreunden könnte. Eine zentrale Altglas-Entsorgungsstelle, statt vier wie bisher, und das nicht vor den Haustüren der Bürger. Zu einer Entscheidung wollten sich die Räte also nicht durchringen. Dem Thema wird man sich in den nächsten Wochen annehmen – um eine geeignete Lösung zu finden.  

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