Modernes Berufsleben

Arbeitsplätze für Pendler in Garmisch-Partenkirchen 

Garmisch-Partenkirchen - Die Marktgemeinde plant gemeinsam mit einer Agentur ein alternatives Büroangebot. Der Projekt-Ausbau ist in zwei Phasen denkbar

So schön es in Garmisch-Partenkirchen aufgrund der Natur auch sein mag: Die Randlage, knapp 90 Kilometer von München, ist ein wirtschaftlicher Nachteil. Unternehmen siedeln sich nur schwer an, Arbeitsplätze gibt es hauptsächlich im Tourismus und Klinikum. Viele Menschen stehen deshalb vor der Wahl: Umzug aus beruflichen Gründen oder Pendeln? Gemeinsam mit der Agentur Quersumme will die Marktgemeinde diesen Überlegungen eine neue Option zufügen. Die Idee: Ein Angebot von freien Büroplätzen im Kreisort schaffen, das von verschiedenen Menschen genutzt werden kann. Rathaus-Sprecher Florian Nöbauer nennt es ganz modern einen „Coworking-Space“. Darunter ist zum Beispiel ein großer Raum zu verstehen, in dem viele Schreibtische stehen. Bei Interesse kann ein davon gebucht werden.

Die „primäre Zielgruppe sind Freiberuflern denen eine professionelle Alternative zu Arbeit in der eigenen Wohnung geboten werden soll“, verdeutlich Nöbauer. Dabei gehe es darum, kurzfristig einen Arbeitsplatz zu mieten. Ein solcher Coworking-Space, „wie es ihn bereits seit Jahren in Großstädten und auch in ländlichen Gemeinden wie Gmund am Tegernsee gibt“, könnte Nöbauer zufolge schon 2017 in Garmisch-Partenkirchen geschaffen werden. In einer ersten Phase. Das ist das Ergebnis eines Workshops, der Anfang des Jahres im Rathaus stattgefunden hat. Mit dabei: Josef Rother von der Agentur Quersumme. Über sein Engagement und das seiner Mitstreiter in puncto neuer Arbeitsformen schreibt auch das Magazin „National Georgrafik“. Sein Gedanke: Menschen, die täglich pendeln müssen, verlieren Zeit, sind oft gestresst und belasten die Umwelt. Mit flexiblen Büros könnte die Lebensqualität in Garmisch-Partenkirchen genutzt und dennoch gut gearbeitet werden.

Feste Zweitbüros gezielt für Pendler sowie deren Arbeitgeber sind Nöbauer in einer zweiten Umsetzungsphase denkbar. „Es wird derzeit ein geeigneter Standort gesucht.“ Zudem soll in Kürze mit Hilfe einer Online-Befragung der Bedarf im Kreisort ermittelt werden. „Je nach Betreibermodell käme möglicherweise eine Anschubfinazierung durch den Markt in Betracht.“ Dafür wäre aber ab einer bestimmten Höhe ein Beschluss der Gemeinderäte notwendig. Konkretere Angaben zu dem Ideenmodell – zum Beispiel an wie viele Arbeitsplätze gedacht wird – sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Rubriklistenbild: © dpa

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