Aufsichtsrat setzt auf Kontinuität

Garmisch-Partenkirchen - Dr. Johann N. Meierhofer bleibt bis zu seinem Ruhestand 2013 Ärztlicher Direktor im Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Seine Nachfolge tritt Dr. Hans-Dieter Allescher an.

Die Weichen, wer künftig als Ärztlicher Direktor des Klinikums Garmisch-Partenkirchen fungiert, sind gestellt - und zwar rechtzeitig. In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Aufsichtsrat der Klinikums GmbH beschlossen, dass Dr. Johann N. Meierhofer, Chefarzt der Anästhesie, diesen Posten bis zu seinem Ruhestand Mitte 2013 behält. Sein Stellvertreter, Dr. Hans-Dieter Allescher, bleibt ebenfalls im Amt, um dann 2013 an die erste Stelle zu rücken. Dem Chefarzt in der Abteilung für Innere Medizin wird dann Dr. Christian Fulghum, der die Endogap-Klinik für Gelenkersatz leitet, zur Seite stehen.

„Das ist eine sehr gute Lösung“, betont Landrat Harald Kühn (CSU), der zudem Aufsichtsrats-Vorsitzender ist. „Uns war wichtig, eine gewisse Kontinuität zu haben.“ Deshalb sei diese Personalie bereits jetzt auf die Tagesordnung gesetzt worden - „auch um den Übergang gut zu organisieren.“ Entgegen früherer Gepflogenheiten, als noch die Chefärzte einen Ärztlichen Direktor bestimmten, wird dieser jetzt von der Geschäftsführung vorgeschlagen: „Er ist kein Interessensvertreter der Mediziner, sondern berät die Geschäftsführung und unterstützt diese im Klinikalltag“, erklärt Kühn.

Trotzdem war es Meierhofer stets wichtig, dass auch die Kollegen hinter ihm stehen: „So ist es sehr gut gelungen, die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen.“ Auf ein Miteinander mit den Kollegen setzt Allescher ebenso: „Dr. Meierhofer und ich haben uns das Ganze auch in den vergangenen Jahren aufgeteilt und uns bei Terminen vertreten.“ Zudem mache es Geschäftsführer Wolfgang Türk zufolge auch Sinn, sich mit beiden auszutauschen: „Das bedeutet ja auch noch mehr Sachverstand.“ In diesen Aufgabenbereich wird sich Fulghum nun einarbeiten. „Um sich diese Zeit nehmen zu können, ist es gut, dass die Nachfolgefrage schon geklärt ist.“

Positiv findet Kühn zudem, dass ab 2013 die beiden großen medizinischen Bereiche des Hauses in dieser Position vertreten sind: „Das macht auch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn“, untermauert er den einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats. (tab)

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