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Nurmehr ein Haufen Schrott ist nach dem Brand eines Autos gestern auf der Autobahn übrig geblieben.

Experte untersucht nun das Wrack

Flammenhölle A95: Pkw eines Unterammergauers gerät in Brand

Starnberg/Unterammergau - Erst kam der Rauch, dann die Flammen: Das Auto eines Ammertalers brannte auf der A95 völlig aus.

Gerade erst, an Heiligabend, ging auf der Autobahn A 95 zwischen Garmisch-Partenkirchen und München nichts mehr, musste die Spur in Richtung Landeshauptstadt für vier Stunden gesperrt werden. Grund dafür – ein brennendes Auto: Ein Porsche GT 4 war mit überhöhter Geschwindigkeit in die Leitplanke gekracht und hatte sofort Feuer gefangen. Die Insassen, ein Mann und eine Frau, erlitten schwere Brandverletzungen. Gestern nun geriet auf der Autobahn erneut ein Pkw in Flammen. Vermutlich wegen eines technischen Defekts, so die Polizei. Der Fahrer, ein 57-jähriger Unterammergauer, und eine Frau kamen dabei gottlob mit dem Schrecken davon – sie konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der Wagen brannte jedoch vollständig aus.

Es war kurz nach 8 Uhr, als der Ammertaler und seine Beifahrerin mit dem Pkw-Renault auf der Autobahn in Richtung München unterwegs waren. Auf einmal, kurz nachdem er das Dreieck Starnberg passiert hatte, bemerkte der Lenker, dass aus dem Motorraum Rauch hochstieg. Unverzüglich fuhr der 57-Jährige den nächsten Parkplatz bei Oberdill an, wo die beiden Insassen ausstiegen. Da flackerten bereits die ersten Flammen aus der Motorhaube, und im Nu brannte das ganze Auto. Dazu Hubert Schwaiger von der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim: „Wenn ein Auto einmal zu brennen beginnt, geht es oft blitzschnell, dass das Fahrzeug komplett in Flammen steht.“

Nachdem der Brand nicht mehr unter Kontrolle zu bringen war, alarmierte der Unterammergauer die Feuerwehr, die auch sehr schnell eintraf. Da stiegen bereits riesige schwarze Rauchschwaden in den Himmel. Die Wehrmänner konnten nicht mehr verhindern, dass das Auto vollständig ausbrannte. Mit zwei Löschrohren gelang es den Einsatzkräften, die schweren Atemschutz trugen, das Feuer einzudämmen.

Nach Angaben der Polizei kam es im Verkehrsfluss auf der Autobahn zu keinen größeren Störungen; nur einmal musste den Autofahrern wegen der starken Rauchentwicklung kurz signalisiert werden, mit reduziertem Tempo zu fahren. Am Einsatzort waren 60 Kräfte der Feuerwehren Starnberg, Berg, Neufahrn, Schäftlarn und Wangen mit zwölf Fahrzeugen vor Ort. Ein Sanitätswagen des Roten Kreuzes stand zur Absicherung bereit, musste aber nicht in Anspruch genommen werden.

Experten für Fahrzeugtechnik werden nun das völlig zerstörte Wrack in Augenschein nehmen und untersuchen, warum der Renault zu brennen begonnen hat. Ein Polizeisprecher betonte, dass eventuell ein technischer Defekt am Turbolader des Fahrzeugs vorgelegen haben könnte.

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