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Mithilfe eines Hubsteigers überprüfen diese Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts derzeit die Decken und Wände der Tunnel bei Eschenlohe.

Sicherheitscheck auf der Bundesstraße 2

Tunnel werden auf Herz und Nieren geprüft

Eschenlohe - Autofahrer, die auf der Bundesstraße 2 im Raum Eschenlohe unterwegs sind, müssen noch bis mindestens Freitagabend Umwege in Kauf nehmen – wie etwa über die Autobahn 95. Denn gegenwärtig findet die turnusmäßige Sicherheitsprüfung der beiden Bauwerke statt, die längst zum Sorgenkind des Staatlichen Bauamts Weilheim geworden sind.

„Normalerweise müssen Bauwerke dieser Art wie Brücken und Tunnel alle sechs Jahre einer Hauptprüfung unterzogen werden“, erläutert Sven Maertz, Leiter der Abteilung für konstruktiven Ingenieurbau beim Staatlichen Bauamt Weilheim. „Wegen ihres schlechten Zustands haben wir die Abstände bei den Eschenloher Tunneln auf sechs Monate festgelegt“.

Jedesmal müssten intensive Sicherheitsprüfungen vorgenommen werden: „Wir müssen alle Stellen abklopfen und begutachten, täglich sind hierfür acht Stunden lang zwei Hubsteiger im Einsatz“. Schadhafte Stellen würden sofort markiert und vom „Brückentrupp“ des Staatlichen Bauamts Weilheim ausgebessert.

Am morgigen Freitag träfen sich Vertreter des Bauamts, der Straßenmeisterei Oberau, des beteiligten Münchner Ingenieurbüros und der Eschenloher Bürgermeister Anton Kölbl (CSU) zu einer Abschlussbesprechung. „Wenn wir dann der Meinung sind, dass die Sicherheit in den Tunneln gewährleistet ist, werden sie noch am selben Abend freigegeben“, erklärt Maertz. „Wenn sich aber herausgestellt hat, dass wegen Mängeln noch Sicherheitsbedenken bestehen, wird die Sperre erst aufgehoben, wenn diese beseitigt worden sind.

Heino Herpen 

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