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Entspannte Atmosphäre herrscht auf dem Testival-Gelände im Olympia-Skistadion.

Trotz weniger Besucher

AlpenTestival 2018 knackt Rekorde

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Die 1000er-Rekordmarke ist geknackt. „So viele Testivalpässe haben wir noch nie verkauft“, sagt Sandra Leiner von GaPa-Tourismus. Die Organisatorin des AlpenTestivals in Garmisch-Partenkirchen ist hocherfreut. 

Garmisch-Partenkirchen

 Manche schauen nur, bummeln über das Gelände und genießen die schöne Atmosphäre. Andere lassen sich an den 15 Ständen mit Sportmaterial beraten, testen Schuhe, Schlafsäcke oder – dieses Jahr besonders gefragt – E-Bikes. Die ganz Aktiven trotzen mit viel flüssigem Proviant, Sonnenhut und Funktions-Shirts der Hitze und powern sich auf Radl- oder Wandertouren aus. Insgesamt 13 000 Besucher – rund 200 weniger als im Vorjahr – hat das Erlebnis-Wochenende nach Garmisch-Partenkirchen gelockt.

„Wir sind überglücklich, dass unser AlpenTestival nach sieben Jahren derart gut etabliert ist und immer mehr Gäste kommen“, sagt Sandra Leiner von GaPa-Tourismus erfreut. Die Veranstaltung hat – nicht zuletzt aufgrund des perfekten Sommer-Wetters – in diesem Jahr neue Rekorde gestellt. Erstmals wurde bei den verkauften Testivalpässen die 1000er-Marke geknackt. Auch die Zahlen bei den Touren können sich sehen lassen: 93 Prozent aller 842 Plätze waren ausgebucht. Etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

„Wir sind das zweite Mal dabei und genießen dieses tolle Ambiente“, betonte Marion Wenig aus Ansbach. Sie strampelte mit ihrem Mann per Mountainbike zur Bockhütte im Reintal: „Ganz schön anstrengend“, meinte die 40-Jährige mit einem Lachen. Ein wenig ruhiger ließ es Rebecca Brings aus Bietingheim-Bissingen auf einer Kräuterwanderung angehen. „Ich bin total begeistert“, sagte sie über ihre Testival-Premiere. „Wenn ich schon in so herrlicher Natur bin, möchte ich auch etwas über sie lernen“, erklärte die 20-jährige Physiotherapeutin.

Nicht nur die Besucher, auch die Guides waren hoch zufrieden. Anna Hughes vom Salomon-Stand hatte einige der 6 bis 15 Kilometer langen Trail-Runnings geleitet, die großen Anklang fanden. „Unsere Teilnehmer haben Techniken und Tipps für den Auf- und Abstieg bekommen“, unterstrich die erfahrene Tourenführerin. „Natürlich hatten wir immer ganz viel Wasser im Gepäck und haben immer wieder an Brunnen Rast gemacht.“ Neben all dem Sport und den vielen Aktivitäten kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Trotz Hitze war das Tiroler Raclette heuer der Renner.

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