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Ist in die Jahre gekommen: der Musikpavillon am Soier Rathaus.

Einwand des Energieversorgers Bayernwerk

Bayersoier Musikpavillon kommt teurer

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Unverhofft kommt oft: Für die Sanierung des Musikpavillons braucht es jetzt einen Statiker und ein neues Fundament. Die geplanten Kosten dürften deshalb überschritten werden.

Bad Bayersoien – Das ist ärgerlich: Die Sanierung des Musikpavillons in Bad Bayersoien kommt der Gemeinde teurer als geplant. Diese unerfreuliche Nachricht musste Bürgermeisterin Gisela Kieweg in der jüngsten Gemeinderatssitzung verkünden. Grund sind die doch umfangreicheren Arbeiten.

Eigentlich sah es unkompliziert aus. Im April lag eine erste Planung auf dem Tisch. Damit konnte sich der Gemeinderat anfreunden. Auch vom Landratsamt kamen positive Signale. Die Kostenschätzung lag bei rund 40 000 Euro. Diese Summe wurde dann auch vorsorglich in den Haushalt eingestellt. Doch es kam anders. Der Energieversorger Bayernwerk hatte etwas dagegen, dass der neue Pavillon an sein bereits dort stehendes Trafohäuschen „ein bisschen andockt“, wie die Rathauschefin es formulierte. Für den Pavillon brauche es deshalb jetzt aus statischen Gründen ein anderes Fundament, so Kieweg. „Das war vorher nicht absehbar.“ Unterstützung erhielt sie von Bauausschuss-Vorsitzendem Franz Doll: „Das alte Fundament ist nichts mehr.“ Aber weil nun ein Statiker und ein neuer Plan her müssen, ahnt die Bürgermeisterin bereits: „Die 40 000 Euro werden nicht langen.“ Die nun anfallenden Ausgaben beziffert sie mit 60 000 Euro. Allerdings sei in dieser Summe ein finanzieller Puffer enthalten. Auch, weil nicht sicher ist, was bei den Erdarbeiten zum Fundament alles an Kabeln und Leitungen zu Tage kommt.

Dass mit dem sichtlich in die Jahre gekommenen Pavillon etwas getan werden muss, stand in der Sitzung außer Frage. Tenor im Gremium: Es gelte ein vernünftiges Umfeld für die Musiker und ihre, besonders bei den Urlaubern, geschätzten Auftritte zu bieten. Am Ende hatte der Gemeinderat keine Einwände, der Bauplan wurde einstimmig abgesegnet.

Sanierungsbeginn soll noch heuer sein. Dieser Zeitplan ist nötig, damit die Gemeinde noch in den Genuss einer Förderung kommt: Immerhin 8000 Euro gibt es vom Kulturfonds Bayern. 

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