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Welches Ende nimmt das ganze Hickhack um das Soier Kurhaus? Hoffentlich nicht so eines, wie es am Dienstag die Maschkera an die Wand malten.

Faschingszug in Bad Bayersoien nimmt den politischen Dauerbrenner aufs Korn

Der Kampf um den Soier Kurpalast

Ein „gefundenes Fressen“ war das Hickhack um den Verkehr des Kurhauses in Bad Bayersoien beim Faschingszug am Dienstag.

Bad Bayersoien – Das Thema Kurhaus war den Narren vom Gemeinderat quasi auf dem Silbertablett serviert worden. Dabei wurde das seit vielen Monaten leerstehende Gebäude gar in den Status eines Kurpalastes erhoben, um den sich nun alle streiten.

Der Burschenverein von Soien organisierte den Zug durch das Dorf wieder. Insgesamt elf Festwägen wurden aufgeboten, die Jugendblaskapelle und die Ortskapelle sorgten als Schneewittchen und Schneeflittchen mit den Zwergen für die gute Stimmung. Zahlreiche Fußgruppen umrahmten das närrische Treiben. Hauptthema war natürlich – wie erwähnt – der „Kampf um den Kurpalast“, der in die zweite Runde geht, mit der „Drohung Stadelheim“ für die Räte. Weitere Themen war die Verkehrssituation in der Köchelstraße mit dem dazu passenden Riesenslalom. Es wurde außerdem ein zentraler Platz für einen Glühweinstand gesucht. Der Stillstand des Ortes während der Filmaufnahmen durch den Regisseur wurde angemahnt, und der Wurmansauer Wagen stellte die „Saigra Evolution“ dar.

Originelle Fußgruppen wie vom Obst- und Gartenbauverein als Bienen Maja oder die olympischen Bobfahrer vom ESV lockerten den Zug immer wieder auf. „Tierschutz vor Schwarzbau“ lautete ein anderes Motto. Gemeint war: Wenn in einen Schwarzbau Fledermäuse einziehen, werde er nachträglich von den Behörden noch genehmigt. Auch die Brückenbauarbeiter von der Echelsbacher Brücke hatten frei und feierten mit. Der ganze Faschingstross endete schließlich am Festplatz am Trahtweg, wo die einzelnen Teilnehmer vom Burschenverein einzeln begrüßt und vorgestellt wurden.

Faschingsumzug in Bad Bayersoien

Martin Doll

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