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Platz für Gewerbe: Die landwirtschaftliche Fläche (Kreuz) im Eck B23/Straße nac h Schönberg wurde der Gemeinde angeboten. Die nahe Echelsbacher Brücke ist auf der Luftaufnahme noch ohne Behelfsbrücke zu sehen.

Das Ziel: Erschließung bis Herbst abgeschlossen

Endlich: Soier Gewerbegebiet in der Startphase

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Lange gesucht, endlich gefunden: Der Gemeinde Bad Bayersoien wurde eine Fläche zum Kauf angeboten, die zum lang herbeigesehnten Gewerbegebiet umfunktioniert werden kann. Jetzt beginnen die Planungen.

Bad Bayersoien – Alle Lokalpolitiker in Bad Bayersoien haben sich diese Ziele auf die Fahne geschrieben: mit einem neuen Gewerbegebiet Firmen ansiedeln, Arbeitsplätze schaffen und Steuern in die Gemeindekasse spülen. Seit Jahren wird über eine Ausweisung diskutiert. Allerdings erfolglos, weil kein geeigneter Standort zur Verfügung stand. Jetzt scheint eine Lösung gefunden: ein Areal unweit der Echelsbacher Brücke, beim Weiler Sommerhof gegenüber dem Hotel-Restaurant „Christophorus“. Der Gemeinderat brachte nun die Planung auf den Weg.

Der Standort ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, von den Räten im Mai 2017 einstimmig für den Angebotspreis von 2100 Euro netto an das Architekturbüro Hörner vergeben. Die Schongauer dürfen sich nun auch über den weiteren Auftrag für die konkreten Planungen freuen. Sie erhielten dafür ohne Gegenstimme den Zuschlag, wie Bürgermeisterin Gisela Kieweg auf Tagblatt-Nachfrage erklärte. Die Kosten für das Komplettpaket von Bauleitplanung über die Änderung des Flächennutzungsplans bis zum Umweltbericht betragen nach ihren Angaben rund 20 000 Euro. Weitere 4700 Euro muss die Kommune für die notwendige Baugrunduntersuchung zahlen, die Arbeit übernimmt laut Beschluss das Marktoberdorfer Büro Geo-Umweltteam.

Fläche von 10 000 bis 12 000 Quadratmetern zum Kauf angeboten

Der Gemeinde wurde eine Fläche von 10 000 bis 12 000 Quadratmetern zum Kauf angeboten. Die Rathauschefin ist zufrieden mit der Lage: „Das Gebiet ist verkehrstechnisch sehr günstig gelegen.“ Nämlich direkt an der B23 sowie an der Straße nach Schönberg. Die Bürgermeisterin macht deutlich, dass es einen Platz für das Gewerbe braucht. „Wir haben das Interesse abgefragt“, sagt sie. Vorerst nur bei den lokalen Betrieben. „Die Resonanz war hoch.“

Werden die Planungen vom Landratsamt und der Regierung von Oberbayern – diese muss die Änderung des Flächennutzungsplans absegnen – durchgewunken, will Kieweg bei der Umsetzung Gas geben. Immerhin bis zum Herbst möchte sie die Erschließung des Areals abgeschlossen haben. Ob das funktioniert, steht in den Sternen. Derzeit tun sich die Kommunen schwer, wegen der brummenden Konjunktur Baufirmen zu finden.

Große Betriebe werden sich in Bad Bayersoien eher nicht ansiedeln. Das neue Gewerbegebiet wird eher „klein und überschaubar“, hatte Kieweg bereits im Vorjahr gesagt. Aber immerhin gibt es eines – in günstiger Lage.

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