Bedarf ist vorhanden

Neues Gewerbegebiet: Bad Bayersoien gibt Studie in Auftrag

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Bad Bayersoien – Lange ging nichts voran. Nun widmet sich der Gemeinderat in Bad Bayersoien der Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets. 

In Bad Bayersoien wird schon seit Jahren über ein neues Gewerbegebiet diskutiert. Zusätzlich zum bestehenden Areal am Trahtweg werden weitere Flächen für Betriebe benötigt, ist generell der Tenor im Gemeinderat. Die Sicherung und Stärkung der heimischen Wirtschaftskraft hatten sich beide Gruppierungen im Rat, „Gemeinsam für unser Dorf“ und „Freie Soier Wähler“, noch bei der Kommunalwahl 2014 auf die Fahnen geschrieben. Bislang ist daraus nichts geworden. Angedachte Flächen im Bereich der B 23 haben sich zerschlagen. Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache: Der Gemeinderat hat eine Machbarkeitsstudie für ein neues Gewerbegebiet in Auftrag gegeben.

Das Schongauer Architekturbüro Hörner soll Vorschläge für einen Standort ausarbeiten. Dessen Angebot in Höhe von rund 2100 Euro wurde einstimmig angenommen. Laut Bürgermeisterin Gisela Kieweg (parteifrei) ist die Studie nötig, um das Projekt konkret anzugehen. Das Landratsamt habe die Untersuchung gefordert, war zu hören. Die Ergebnisse sollen baldmöglichst vorliegen und an die Regierung von Oberbayern geschickt werden.

Kieweg hatte bereits in der Vergangenheit Kontakt mit München gehabt und sich nach Standorten erkundigt. Konkret wurde auch nach diversen Gesprächen mit Kreisbehörde und Bezirk allerdings nichts. „Jetzt wird es ernst“, sagt sie nun mit Blick auf die Arbeit der Schongauer Fachplaner, die Voraussetzung für das weitere Vorgehen sei. „Dann werden wir definitiv über Standorte reden können.“

Um ein Gewerbegebiet auszuweisen, muss der Kurort seinen Flächennutzungsplan ändern – und den hat die Bezirksregierung abzusegnen. Für Kieweg ist eine weitere Ansiedlungsfläche für Firmen wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes.

„Wir haben ganz bestimmt Bedarf“, bekräftigt sie. Die Rathauschefin beruhigt aber, was die Größe anbelangt: „Es soll klein und überschaubar sein.“

Rubriklistenbild: © dpa

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